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Top Aktuell: Festival NOW-zum 10ten mal

Die Veranstalter vom Festival NOW freuen sich auf die 10te Auflage. Foto: Philharmonie Essen
Die Veranstalter vom Festival NOW freuen sich auf die 10te Auflage. Foto: Philharmonie Essen

Zum zehnten Mal wird Essen zum Zentrum für zeitgenössische Musik: Vom 29. Oktober bis 8. November 2020 lädt die Philharmonie Essen gemeinsam mit der Folkwang Universität der Künste, der Stiftung Zollverein, PACT Zollverein und dem Landesmusikrat NRW zum Festival NOW! ein, das nun sein erstes Jubiläum feiern kann. Ermöglicht wird das Festival auch in diesem Jahr maßgeblich von der Kunststiftung NRW und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

 

16 Veranstaltungen, darunter Konzerte mit 22 Uraufführungen, eine Installation, ein Workshop sowie ein Schulprojekt widmen sich unter dem diesjährigen Motto „Von fremden Ländern und Menschen“ fremden Musikkulturen und außereuropäischen Klangsprachen in der Neuen Musik. Veranstaltungsorte sind die Philharmonie Essen, die Folkwang Universität der Künste, das UNESCO-Welterbe Zollverein (Salzlager und PACT Zollverein) und das Museum Folkwang.

 

Das Festival-Programm weicht von der ursprünglichen Planung ab. „Die aktuelle Situation stellte uns vor eine gewaltige Herausforderung“, erklärt dazu Philharmonie-Intendant Hein Mulders. „Fernreisende Künstlerinnen und Künstler, die wir vor dem Hintergrund des Mottos ‚Von fremden Ländern und Menschen‘ eingeladen hatten, mussten ihre Mitwirkung pandemiebedingt absagen. Doch gemeinsam mit unseren Partnern ist es uns gelungen, das Festival in großen Teilen neu zu planen und dabei der diesjährigen Leitidee treu zu bleiben.“ Das Festival-Motto „Von fremden Ländern und Menschen“ bezieht sich auf Robert Schumanns gleichnamiges Klavierstück. Denn schon der Komponist wusste, dass die Musik der sinnlichste Schlüssel ist, um das Tor zu fremden Kulturen aufzustoßen. „Höre fleißig alle Volkslieder; sie sind eine Fundgrube der schönsten Melodien und öffnen dir den Blick in den Charakter der verschiedenen Nationen“, schrieb Schumann. 

 



News tipp november *** Museum Folkwang zeigt Gerhard Richters gemälde "Himmel"

Quelle: Gerhard Richter
Quelle: Gerhard Richter

Ab dem 10. November 2020 zeigt das Museum Folkwang Gerhard Richters bislang noch nie in der Öffentlichkeit präsentiertes Gemälde „Himmel“ aus dem Jahr 1978. Das großformatige Werk wird dem Museum von einer Essener Privatsammlung als Leihgabe zur Verfügung gestellt und innerhalb der Reihe „Meisterwerke zu Gast“ zunächst für ein Jahr in der Sammlungspräsentation „Neue Welten“ zu sehen sein.

 

„Himmel“ entsteht innerhalb der Serie der Wolkenbilder, die Gerhard Richter zwischen 1968 und 1979 malt. In dieser Werkgruppe nimmt das Gemälde eine Sonderrolle ein: Zwar sind Wolken zu sehen, doch es überwiegt die Darstellung des gleißenden Sonnenlichts, das sich über einer dunklen Wolkendecke am unteren Bildrand Bahn bricht. Wie in anderen Werken der Serie bildet ein vom Künstler selbst festgehaltener fotografischer Moment die Grundlage für das Gemälde. Trotz des Wirklichkeitsbezuges zeichnet das Bild Unwirklichkeit und Ungreifbarkeit aus, verstärkt durch den Ausschnitt, der im Werk Richters eine besondere Rolle spielt. Für Himmel wählt er ein Hochformat, welches dem Genre der Landschaftsmalerei entgegensteht. Im Zentrum des Gemäldes befindet sich buchstäblich nichts als gemaltes Licht; Bildgegenstand und Abstraktion verschmelzen.

 

Das 325 x 250 cm große Werk wurde kurz nach seiner Entstehung direkt aus dem Atelier des Künstlers durch ein Sammlerpaar aus Essen erworben. 42 Jahre nach seiner Vollendung wird es jetzt zum ersten Mal öffentlich präsentiert. Peter Gorschlüter, Direktor des Museum Folkwang: „Ich freue mich sehr, dass wir dieses beeindruckende Gemälde Richters, das der Öffentlichkeit bisher nur aus Abbildungen bekannt war, erstmals im Original präsentieren können. Es ist eine Entdeckung und Glücksfall zugleich, Zugang zu diesem Werk erhalten zu haben, und zeigt, welche Schätze von musealer Qualität und kunsthistorischer Bedeutung sich in privaten Sammlungen der Region verbergen.“

 

Das Gemälde „Himmel“ (1978) wird im Sammlungsraum „La Vague“ ausgestellt neben Bildern von Gustave Courbet, Morris Louis und Zao Wou-Ki, denen jeweils ein eigenes Natur- und Bildverständnis zugrunde liegt. Es nimmt den Platz von Gerhard Richters Werk „Wolken“ (1970) aus der Sammlung des Museum Folkwang ein, das für eine Werkschau des Künstlers nach Wien und Zürich reist.



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