Entwicklung der Geschlechterpolitik im neuen Usbekistan

In den letzten Jahren hat die Gleichstellung von Männern und Frauen in Usbekistan sicherlich eine wichtige Rolle gespielt. Insgesamt wurden von 2016 bis 2021 zwei Gesetze der Republik Usbekistan, sechs Präsidialdekrete und -beschlüsse, 16 Regierungsbeschlüsse zur Gleichstellung der Geschlechter, Unterstützung von Frauen, Stärkung ihrer Rolle in Staat und öffentlicher Verwaltung verabschiedet. Auch die Einrichtung der parlamentarischen Kommission für die Gleichstellung der Geschlechter in der Republik Usbekistan im Jahr 2019 hat zur Stärkung der Position der Frauen in der Gesellschaft beigetragen. In dieser Hinsicht ist eine positive Dynamik des Wachstums des Status der Frauen in der Gesellschaft und des Schutzes ihrer Rechte zu beobachten. Die usbekischen Behörden haben eine Strategie zur Erreichung der Geschlechtergleichstellung bis 2030 entwickelt sowie ein spezielles Verfahren eingeführt, nach dem alle neuen Gesetzesentwürfe aus der Geschlechterperspektive analysiert werden.

Heute können wir nicht nur eine deutliche Steigerung des Wohlbefindens der Menschen, sondern auch der wirtschaftlichen Stabilität der Republik feststellen.

Solche Änderungen haben sich bereits außerhalb der Republik Usbekistan bewährt und wurden von einflussreichen Weltorganisationen und Gemeinschaften gebilligt. Das Recht der Frauen auf volle Teilhabe in allen Bereichen des öffentlichen Lebens ist nach wie vor eines der wichtigsten Themen, das in Erklärungen und Resolutionen der Vereinten Nationen behandelt wird. Die Republik Usbekistan legt dem UN-Ausschuss in regelmäßigen Abständen Informationen über die Umsetzung ihrer Verpflichtungen im Bereich der Geschlechterpolitik vor. Auf der Grundlage der zur Verfügung gestellten Informationen nehmen die internationalen Experten der UNO nicht nur die erzielten Fortschritte zur Kenntnis, sondern bilden auf der Grundlage der Ergebnisse der begleitenden Kommentare einen „Fahrplan", der dazu beiträgt, den Prozess der Etablierung und Stärkung der Rolle und des Status der Frau in der Republik Usbekistan zu beschleunigen, der dem aktuellen Weltstandard entspricht.

 

Mechanismen zur Gewährleistung und zum Schutz von Frauenrechten sind in der Republik Usbekistan inzwischen auf gesetzlicher und politischer Ebene etabliert. So garantiert das Gesetz zur Gewährleistung der Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen und Männern, dass Frauen und Männer das gleiche Recht haben, in repräsentative Gremien gewählt zu werden und dass politische Parteien Kandidaten für Abgeordnete nominieren können, was dazu beiträgt, die Rechte und Interessen von Frauen auf politischer Ebene zu wahren.  Der Präsident der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev sagte: „In Sachen Geschlechterpolitik wollen wir die Rolle der Frauen im öffentlichen, politischen und geschäftlichen Leben des Landes radikal stärken."

Bei den Parlamentswahlen 2019 wurde zum ersten Mal eine Geschlechterquote angewandt, so dass die gewählten weiblichen Abgeordneten 32 Prozent der Gesamtzahl der gewählten Abgeordneten und 25 Prozent der Senatsmitglieder ausmachten. Mit dem heutigen Tag hat die Anzahl der Frauen im nationalen Parlament das in den UN-Empfehlungen festgelegte Niveau erreicht. In Bezug auf die Anzahl der weiblichen Abgeordneten ist das usbekische Parlament auf Platz 37 von 190 nationalen Parlamenten weltweit aufgestiegen.  Noch vor fünf Jahren lag es auf Platz 128 der Rangliste.

Laut Akmal Saidow, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Interparlamentarischen Union, werden die Aktivitäten der Republik Usbekistan modernisiert und allgemein anerkannte Normen und Standards übernommen. Er merkte an, dass „die Experten der UN und der Interparlamentarischen Union (IPU) betonen, dass die in Usbekistan in diesem Bereich beobachteten Trends mit den globalen Prozessen der Erhöhung der Vertretung von Frauen auf den höchsten Regierungsebenen, der Beseitigung der Ungleichheit der Geschlechter, der Erhöhung ihrer Anzahl im Parlament, in der Regierung und in der Justiz übereinstimmen. Laut dem IPU-Jahresbericht „Frauen im Parlament" und Daten von UN Women hat der weltweite Anteil von Frauen in nationalen Parlamenten im Januar 2021 erstmals einen Rekordwert erreicht und fast alle postsowjetischen Länder übertroffen. Dies zeigt grundlegend neue Ansätze und Trends in der Organisation des usbekischen Parlaments.

 

In Übereinstimmung mit den Zielen, die für den Zeitraum bis 2030 festgelegt wurden, ist es notwendig, alle Formen der Diskriminierung von Frauen zu beseitigen und dadurch die Gleichstellung der Geschlechter zu gewährleisten, um so gleiche Chancen für die Führung in allen Bereichen der Gesellschaft zu schaffen, nämlich politisch – rechtlichen und wirtschaftlich – sozial.  Bisher wurde die Gender-Politik in den folgenden Bereichen angewandt:

 

1. Verbesserung rechtlichen Rahmen;

2. Schaffung institutioneller Rahmen;

3. Entwicklung einer umfassenden Zusammenarbeit;

4. Repräsentation in der Regierung;

 

Genderorientierte Gesetze wurden bereits verabschiedet und sind in Kraft getreten, wie z.B. „Gewährleistung gleicher Rechte und Chancen für Frauen und Männer"; „Schutz von Frauen vor Belästigung und Gewalt"; „Schutz der reproduktiven Gesundheit der Bürger"; „Änderungen und Ergänzungen zu Artikel 15 des Familiengesetzes"; „Änderungen des Arbeitsgesetzes der Republik Usbekistan - Aufhebung der Beschränkungen für Frauen bei der Wahl von bisher verbotenen Beschäftigungsformen und anderer arbeitsrechtlicher Bestimmungen, die nicht den internationalen Standards entsprechen.

 

Die Auswirkungen der Pandemie haben es auch ermöglicht, die beschlossenen Veränderungen in der Geschlechterpolitik des neuen Usbekistans anders zu betrachten. In einer solch schwierigen Zeit für die ganze Welt wurde das Jahr 2020 zu einem „game changer" für die Rechte und Freiheiten der Frauen. Die Weltgemeinschaft hat ihre Zustimmung im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der Bildung einer Kultur der gesunden Lebensweise in der Gesellschaft gegeben. Der Grundsatz des Präsidenten, dass die Gesundheit von allen Frauen und Kindern ein Anliegen der gesamten Gesellschaft und einer prosperierenden Zukunft ist, wird umgesetzt.“ Das teilte die Pressestelle des Zentrums für Entwicklungsstrategie der Republik Usbekistan mit.

(Fotos: Büro des Usbekischen Präsidenten; Volker Neef) 

Präsident Usbekistan
Präsident Usbekistan


v.l.r.: Prof. Rolf Heinze (RuB), Thomas Hüser (Brost Stiftung) und Dr. Schlagheck (katholische Akademie "Die Wolfsburg" geben den Impuls für den 2. Ideenwettbewerb "Demographischer Wandel im Ruhrgebiet".
v.l.r.: Prof. Rolf Heinze (RuB), Thomas Hüser (Brost Stiftung) und Dr. Schlagheck (katholische Akademie "Die Wolfsburg" geben den Impuls für den 2. Ideenwettbewerb "Demographischer Wandel im Ruhrgebiet".

2. Ideenwettbewerb „Kooperation Ruhr“ setzt auf den demografischen Wandel im Ruhrgebiet und den Nachbarstädten

 

Die Herausforderungen des demografischen Wandels werden lösbar, wenn man sie als Chance begreift. Die Essener Brost-Stiftung hat heute mit ihren Partnern, dem Regionalverband Ruhr und dem Bistum Essen, zum Wettbewerb „Demografischer Wandel als Fortschrittsmotor“ aufgerufen.

Bewerben können sich Kreise und Kommunen sowie deren Dezernate, Ämter, Forschungsinstitute, Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen (Kategorie A) sowie gemeinnützige Vereine, Verbände, Stiftungen und Bürgergruppen (Kategorie B) innerhalb der 53 Kommunen, der vier Kreise oder in einer Nachbar-Kommune im Umkreis von 15 Kilometern um das Ruhrgebiet. Der Wettbewerb startet offiziell am 1. März 2015. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2015. Als Preisgeld winken insgesamt 90.000 Euro.

 

Die Absicht der Partner: Neue Wege und mehr Miteinander

Um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen, braucht es neue Konzepte und Bündnisse zwischen den gesellschaftlichen Institutionen, Kommunen und privaten Unternehmen. Diese möchte die Essener Brost-Stiftung mit dem diesjährigen Ideenwettbewerb Kooperation Ruhr fördern und legt dabei den Schwerpunkt bewusst auf die Jugend- und Altenhilfe. „Wir starren nicht auf den drohenden Generationenkonflikt, wir suchen nach neuen Wegen für ein entspanntes Miteinander. Das Ruhrgebiet ist reich an Erfahrungen, Kräften und Ideen. Die gilt es zu bündeln und zu fördern. Am Anfang steht oft der Einzelkämpfer. Der braucht die Hebelwirkung der Gemeinschaft, um mit seiner Idee in die Breite zu wirken“, fasst Prof. Bodo Hombach, Vorstandsmitglied der Brost-Stiftung, die Idee hinter dem Wettbewerb zusammen.

 

Über Grenzen hinweg: Brost-Stiftung Bistum Essen und RVR ziehen an einem Strang

Nach dem Willen ihrer Gründerin Anneliese Brost fördert die Brost-Stiftung kooperative Projekte, die mutig in die Zukunft weisen, indem sie das Miteinander und die zupackende Selbsthilfe in den Vordergrund stellen. In dem Wettbewerb geht es um praktische Ideen und gute Beispiele, um mit dem demografischen Wandel positiv umzugehen. Den Wettbewerb ruft die Stiftung dabei zusammen mit ihren Partnern, dem Bistum Essen und dem Regionalverband Ruhr, aus. Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbands Ruhr und Schirmherrin des Wettbewerbs, unterstrich in einer Videobotschaft die Wichtigkeit der Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen hinweg: „Wir suchen neue Kooperationen, die unsere Region stärken. Dabei ist es wichtig, auch über kommunale Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Die demografische Entwicklung ist eine wichtige Zukunftsfrage in unserer Region und verlangt, dass wir unsere Kräfte bündeln.“

 

Kraftvoller Unterstützer des Wettbewerbs ist die katholische Kirche im Bistum Essen. Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck unterstützt das Projekt als Schirmherr. Als Ansprechpartner fungiert die Katholische Akademie DIE WOLFSBURG, die mit Know-how und Erfahrung das Projekt begleitet. Die Preisvergabe wird voraussichtlich im Herbst 2015 in der Wolfsburg stattfinden. Akademiedirektor Dr. Michael Schlagheck freut sich auf eine intensive Zusammenarbeit: „Das Thema ist uns vertraut, die Problemlagen sind uns bekannt. Leider gibt es für viele Fragen noch keine Lösungen. Der Wettbewerb aktiviert das Wissen und den Ideenreichtum der Menschen an der Ruhr. Wer neue Formen der Kooperation sucht, findet sicher auch neue Perspektiven. Das wird den Wettbewerb spannend machen.“

Wissenschaft sieht Zukunftschancen

Der Bochumer Soziologie-Professor Rolf Heinze stellte fest: „Der demographische Wandel und insbesondere die Alterung der Gesellschaft stellen nicht nur eine Belastung für die Gesellschaft dar, sondern haben Potentiale und schaffen auch neue Wachstumsfelder.“ Die sieht Heinze gerade im Bereich der Gesundheitswirtschaft oder in der Neugestaltung der Städte. Außerdem wachse derer individuelle Aktivitätsspielraum der Älteren. Eine neue Aufgeschlossenheit gegenüber Informations- und Kommunikationstechnologien und eHealth begleitet den Wandel. „Ältere werden zukünftig Smartphones und Tablet-PCs selbstbewusster nutzen“, so Heinze, das brächte neue Möglichkeiten der individuellen Kooperation.

 

Kategorien und Preise

In beiden Kategorien geht es um Projekte, die den Brückenbau zwischen den Generationen vorantreiben. In der Kategorie A können sich Kreise und Kommunen, deren Dezernate und Ämter sowie Forschungsinstitute, Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen bewerben. Kategorie B richtet sich an gemeinnützige Vereine, Verbände, Stiftungen und Bürgergruppen, die zum Beispiel im Sozialwesen, in der Alten- und Jugendhilfe oder im Bereich der Altenbetreuung tätig sind. Entscheidende Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Bewerber ihren Standort innerhalb der 53 Kommunen, der vier Kreise oder in einer Nachbarkommune im Umkreis von 15 Kilometern um das Ruhrgebiet haben. In jeder Kategorie werden die ersten drei Plätze prämiert (Preisgeld insgesamt: 90.000 Euro):

 

Preisgelder Kategorie A: Platz 1: 30.000 Euro / Platz 2: 20.000 Euro / Platz 3: 10.000 Euro

Preisgelder Kategorie B: Platz 1: 15.000 Euro / Platz 2: 10.000 Euro / Platz 3: 5.000 Euro

 

Der Wettbewerb startet offiziell am 1. März 2015. Teilnahmeschluss ist der 30. Juni 2015. Eine namhafte Jury entscheidet im Spätsommer, welche sechs Kooperationsideen prämiert werden. Bei der Preisverleihung im Herbst 2015 werden die Sieger bekanntgegeben.

 

Mit dem diesjährigen Wettbewerb folgt die Brost-Stiftung der Initiative „Kooperation Ruhr – Den Wandel gestalten“, die 2012 mit großem Erfolg vom Initiativkreis Ruhr und der RAG-Stiftung durchgeführt wurde.

Alle Informationen und Teilnahmeformulare finden Interessierte unter www.kooperation-ruhr.de.

 


Tacken 2015: Dr. Reinhard Sprenger ist „Kopf des Jahres” beim Marketing Club Ruhr

v.l.r. Richard Röhrhoff (Geschäftsführer Marketing Club Ruhr e.V.), Prof. Dr. Burghard Hermeier
(FOM Hochschule),
Yvonne Schumann (IHK zu Essen) und Dr. Reinhard Sprenger (Autor).

Tacken-Gala erstmals im Stadion Essen

Die Auszeichnung „Kopf des Jahres“ sowie die Tacken in allen Kategorien werden am 16. März 2015 im Rahmen einer Galaveranstaltung überreicht. Erstmals findet diese Preisverleihung im Stadion Essen statt.


„Unsere Tacken-Abendveranstaltung 2015 enthält deutlich weniger Show-Anteile als in den Jahren zuvor“, sagt Richard Röhrhoff. „Damit wird der Marketing Club Ruhr dem Wunsch seiner Mitglieder und Gäste gerecht, bei der Veranstaltung mehr Raum für Dialog und Networking zu bieten. Das Stadion Essen hat in seinem Business Club Assindia die optimalen Voraussetzungen dafür. Nichtsdestotrotz dürfen wir uns alle auf einen festlichen Galaabend zur Tackenvergabe freuen.“

 

Anmeldefrist für die Tacken verlängert – Preisgeld für Start-Up-Tacken Unternehmen, Agenturen und Start-Ups aus der Region Essen, Mülheim, Oberhausen, Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen können sich noch bis Freitag, den 23. Januar 2015 beim Marketing-Club für die Tacken 2015 bewerben. Der Sieger bei den Start-Ups erhält ein Anzeigenpaket im Wert von 10.000,- € von Funke Medien NRW, zwei weitere Nominierte jeweils 5.000,- €.

 

Ausführliche Informationen du das Anmeldeformular zu den Tacken 2015 finden Sie unter

www.tacken.marketingclub.ruhr.

 

 Über den Tacken

Der Name Tacken leitet sich aus dem „Ruhrdeutschen“ ab und beschreibt das alte Zehn-

Pfennig-Stück. Aber der Begriff bedeutet noch mehr: Tacken steht für das entscheidende

Bisschen, das Produkte und Unternehmen von anderen abhebt. Ob Produktlaunch, 360°- Kampagne, Mailing oder Cross-Marketing-Aktion: entscheidend für die Prämierung sind die kreative Idee, eine professionelle Umsetzung und ein messbarer Erfolg.

 

Über den Marketing Club Ruhr

Der Marketing Club Ruhr e.V. ist das Marketing- und Vertriebs-Netzwerk im mittleren

Ruhrgebiet und Plattform für persönliche Kontakte, Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Networking. Das Angebot des Clubs richtet sich an Unternehmer sowie Fach- und Führungskräfte, die sich beruflich mit den Bereichen Marketing und Vertrieb befassen. Kern der Clubaktivitäten sind regelmäßige Veranstaltungen zu praktisch-relevanten Themen aus Marketing und Vertrieb und zur Netzwerkbildung. Der MC Ruhr wurde im Jahr 1980 als Marketing-Club Essen gegründet und hat über 200 Mitglieder.

Der Managementberater und Autor Dr. Reinhard Sprenger ist für den Marketing Club Ruhr der „Kopf des Jahres“. Der Club vergibt die Auszeichnung an Menschen aus dem Ruhrgebiet, die sich in besonderer Weise für die Region stark machen. Der Preiswird am 16. März 2015 im Rahmen der Tacken-Preisverleihungen überreicht. Location für die diesjährige festliche Gala des Marketingpreises ist das Stadion Essen.

 

Bereits zum vierten Mal zeichnet der Marketing Club Ruhr Unternehmen, Agenturen und Start-Ups mit den begehrten Marketingpreisen „Tacken“ aus. Wie in den Jahren zuvor, wird auch 2015 im Vorfeld ein „Kopf des Jahres“ benannt. Dieser Sonderpreis richtet sich an Menschen, die sich in besonderer Weise für das Ruhrgebiet stark machen und ihm ein Gesicht verleihen – so wie Christian Stratmann (2012), Willi Lippens (2013) und Nelson Müller (2014). Für diese Ehrung ist keine Bewerbung möglich, eine Fach-Jury des Marketing Club zeichnet eine herausragende Persönlichkeit nach eingehender Beratung aus. In diesem Jahr erhält der international renommierte Managementberater und Autor Dr. Reinhard Sprenger den Preis. Sprenger (Jg. 1953) ist der profilierteste Führungsexperte Deutschlands

und Lehrbeauftragter an den Universitäten Berlin, Bochum, Essen und Köln. Seine Bücher Mythos Motivation, Das Prinzip Selbstverantwortung, Aufstand des Individuums und Radikal führen haben das Führungsverständnis vieler Manager nachhaltig verändert.

 

Seit 1990 ist Dr. Sprenger als selbstständiger Unternehmensberater tätig und zählt heute zu den gefragtesten Fachleuten für Managemententwicklung. Zu seinen Kunden gehören viele internationale Konzerne sowie nahezu alle Dax-100-Unternehmen. Er lebt in Winterthur und in seinem Haus in New Mexico in den Vereinigten Staaten.

„Dr. Reinhard Sprenger hat 50 Jahre in Essen gelebt und jeder weiß, dass er ein Kind des Reviers ist. Sprenger ist eben nicht „Mainstream“, sondern er ist anders und mutig und vielleicht genau deshalb erfolgreich, weil er damit Entwicklung fördert“, sagte Richard Röhrhoff, Geschäftsführer des Marketing Club Ruhr. „Damit ist er aus Sicht des Marketing Club Ruhr ein herausragendes Vorbild für die Region und hat die Auszeichnung zum Kopf des Jahres mehr als verdient.“

 

„Ich freue mich ganz besonders über die Anerkennung als Kopf des Jahres durch den Marketing Club Ruhr“, sagt Dr. Reinhard Sprenger. „Denn es ist ein Preis, den ich in und auch von meiner Heimatregion erhalte – der ich mich nach wie vor sehr verbunden fühle, schließlich habe ich immer noch meine Musik-Band hier.“

Kopf des Jahres 2015, Dr. Sprenger