Pula in Istrien schenkt der Grünen Hauptstadt Essen einen Olivenbaum

von links nach rechts: Igor Albanese, Boris Miletic, Thomas Kufen, Maximilian Freiherr von Fürstenberg, Hans-Peter Tappe (Universitätsklinikum Essen), Aleksandar Matic (Leiter des Amtes der Stadt Pula) Foto: Michael GohlGohl
von links nach rechts: Igor Albanese, Boris Miletic, Thomas Kufen, Maximilian Freiherr von Fürstenberg, Hans-Peter Tappe (Universitätsklinikum Essen), Aleksandar Matic (Leiter des Amtes der Stadt Pula) Foto: Michael GohlGohl

Im Frühjahr 2012 hat das Universitätsklinikum in Essen dem Krankenhaus in Pula in Istrien 250 Krankenhausbetten gespendet. Pula ist die größte und älteste Stadt Istriens

in Kroatien und mit seiner wechselvollen Geschichte heute auch das touristische und kulturelle Zentrum der Region. Durch das perfekte Zusammenspiel zwischen Kultur aus

der römischen Zeit, schönen Badebuchten und einem modernen Tourismusangebot zieht es jährlich Besucher aus aller Welt an.

Vergangenen Sommer lernten sich der Oberbürgermeister von Essen, Thomas Kufen, und der Bürgermeister von Pula, Boris Miletić, bei einem Besuch von Herrn Kufen in Pula

persönlich kennen. Dabei betonte Herr Miletic, wie wichtig es ihm sei, sich für diese großzügige Spende mit einem Geschenk zu bedanken. Anlässlich der Auszeichnung als „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ wird Pula nun der Stadt Essen einen Olivenbaum schenken. Der Olivenbaum, auch bekannt als Lebensbaum, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen des Mittelmeerraumes. Über viele Jahre hat die Olive Istrien geprägt, Olivenöl gehört auch heute noch zu den Haupterzeugnissen des Landes und ist ein Spitzenreiter auf dem internationalen Markt.

Schloss Hugenpoet gehört zu den architektonischen Kostbarkeiten des Ruhrtals und wird die neue Heimat des Olivenbaums. Hier kümmern sich Schlossgärtner täglich um den riesigen Schlosspark. Umso mehr freut sich der Hausherr Maximilian Freiherr von

Fürstenberg über den ca. 30 Jahre alten Olivenbaum, der aus der Gegend von Rovinj stammt und sich sehr gut in den alten Baumbestand des Schlossparks einfügt.

Am 19. September wurde der Olivenbaum offiziell von Boris Miletić an Thomas Kufen übergeben. Herr Miletic hat versprochen, die Grüne Hauptstadt Europas und den Olivenbaum bald wieder zu besuchen.


tag der bewegung 2. juli 2017

Impressionen rund um den Berliner Platz. Eingefangen vom Ruhrgesicht-Fotografen.





Aktuelle veranstaltungen im Juli 2017

Bis zum 14. Juli: 2. Essener Wissenschaftssommer

 

Verschiedene Orte im Essener Stadtgebiet

 

Unter dem Motto "Grüne Zukunft" bietet der 2. Essener Wissenschaftssommer vom 1. Mai bis zum 14. Juli 2017 über 40 Programmpunkte an, die den Gedanken der "Grünen Hauptstadt Europas" aufgreifen. Das Programm ist bunt, vielfältig – und grün. Die meist kostenlosen Veranstaltungen sorgen dafür, dass die Teilnehmer Wissenschaft und Forschung samt ihrer spannenden Akteure und Institutionen kennenlernen können. Eingeladen sind alle, die sich für die "grüne" Welt der Wissenschaft interessieren, sie auf vielfältige Art und Weise hautnah und zum Mitmachen erleben möchten.

 

Nähere Informationen unter: https://www.essengreen.capital/programm_ghe/veranstaltung_1077288.de.jsp und

 

www.wissenschaftsstadt-essen.de

 

Bis zum 15. Juli:

 

Ausstellung „Glänzende Aussichten“ – 99 Karikaturen zu Themen wie Lebensstil, Konsum, Klimawandel und Gerechtigkeit

 

Zentralbibliothek, Di-Fr: 10-19 Uhr, Sa: 10-14 Uhr

 

In 99 Karikaturen zu Themen wie Lebensstil, Konsum, Klimawandel und Gerechtigkeit wagen 40 Karikaturistinnen und Karikaturisten einen überraschend anderen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit. Auf witzige, verblüffende und manchmal auch erschreckende Weise regen sie zum Nachdenken an über die Abgründe unseres individuellen Verhaltens, aber auch über die großen weltpolitischen Zusammenhänge. Die Ausstellung der BUND Kreisgruppe Essen zeigt eine Auswahl der Bilder.
Nähere Informationen unter:
https://www.essengreen.capital/programm_ghe/veranstaltung_1053837.de
Ab 22. Juni: Holzdesign im Freiraum – Ausstellung von Chris Inden
Freiraum Weberplatz
Chris Inden ist 32 Jahre alt, in Essen geboren und aufgewachsen. Er arbeitet als Holzkünstler und hat seine Werkstatt in Essen-Rüttenscheid. Die Verarbeitung von Holz und das künstlerische Gestalten haben ihn schon immer fasziniert: Holz hat eine besondere Wirkung, es schafft Atmosphäre, strahlt Ruhe aus und ist gleichzeitig voller Leben. Jedes einzelne Stück Holz hat seine eigene Maserung und Schattierung, dadurch weist jedes Stück Holz von Natur aus eine individuelle Struktur auf. Holz ist dauerhaft, widerstandsfähig und schön. Diese besonderen Eigenschaften von Holz setzt Chris Inden
in seinen Arbeiten kreativ um..
Nähere Informationen unter: https://www.freiraum-weberplatz.de/veranstaltungen
Bis zum 11. August: Ausstellung "Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017"
Sparkasse Essen, 9.00 – 16.00 Uhr
Eine Fotoausstellung in der Sparkasse Essen zur Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017 mit Werken von: Nina Gschlößl, Mike Henning, Johannes Kassenberg, Daniel Müller, Rupert Oberhäuser, Rainer Schlautmann, Jochen Tack und Frank Vinken. Kurator der Ausstellung ist Rainer Schlautmann. Ausstellungszeitraum ist vom 30.06. bis 11.08.2017.
Nähere Informationen:
https://www.essengreen.capital/programm_ghe/veranstaltung_1085949.de.jsp
Bis zum 27. August: Sonderausstellung Grün in der Stadt Essen. Mehr als Parks und Gärten
Welterbe Zollverein – Areal A, Schacht XII, Halle 5, 10.00 – 18.00 Uhr
Die Industrialisierung im Ruhrgebiet schuf ein Bedürfnis nach neuen Naturräumen als privater Lebens- und öffentlicher Erholungsraum. In der Folge entstanden verschiedene Grünkonzepte, die den Grundstock der Garten- und Parkstruktur in Essen bilden. Im Jahr der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ bietet die Sonderausstellung in Halle 5 auf Zollverein Schacht XII anhand von Plänen, Modellen, Fotografien, Filmen, Pflanzenherbarien, Tierpräparaten und vielem mehr einen spannenden Einblick in die Grünflächengestaltung der Stadt Essen. Die Besucher erfahren interessante Details über die Schloss- und Industriellenparks, Kaiser-, Stadt-, Volks- und Kleingärten, über Wasserlandschaften und Gartenschauen sowie über die Wälder und Naturschutzgebiete der Region. Auf Anfrage werden auch Führungen angeboten.
Nähere Informationen unter: https://www.zollverein.de/angebote/gruen-in-der-stadt-essen-mehr-als-parks-und-gaerten-2
Bis zum 30. September: Fotoausstellung "Grüne Lunge"
Unperfekthaus
Das Foto-Projekt der Interessengemeinschaft Ruhrpottfotografie befasst sich mit den Aktivitäten rund um den Baldeneysee im Wandel der Jahreszeiten. Das Projekt läuft das ganze Jahr 2017 und wird in verschiedenen Ausstellungen in Essen zu sehen sein.
Nähere Informationen


Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 wird am 21. und 22. Januar offiziell eröffnet

(Jochen Tack) - Grugaturm mit Tulpe: Schon von weitem erkennt man die Tulpe auf dem Dach des Grugaturms. Der Turm ist das Wahrzeichen des Parks.
(Jochen Tack) - Grugaturm mit Tulpe: Schon von weitem erkennt man die Tulpe auf dem Dach des Grugaturms. Der Turm ist das Wahrzeichen des Parks.

Essen ist Grüne Hauptstadt Europas 2017. Die erfolgreiche Transformation von der Kohle- und Stahlmetropole zur grünsten Stadt in Nordrhein-Westfalen hat schließlich den Ausschlag für die Titelvergabe durch die EU-Kommission gegeben. Und die wird am 21. und 22. Januar groß gefeiert: Zum Auftakt eines besonderen Jahres mit über 300 Aktionen lädt die Grüne Hauptstadt zum Kultur- und Familienfest in den Grugapark Essen ein.

 

(Grugapark Essen) - Waldtal: Vom Waldtal aus führt der Weg zum kleinen Waldsee, auf dem die Emschernixe ihre Geschichte erzählt. Im Hintergrund: Das Wahrzeichen des Parks, der Grugaturm.
(Grugapark Essen) - Waldtal: Vom Waldtal aus führt der Weg zum kleinen Waldsee, auf dem die Emschernixe ihre Geschichte erzählt. Im Hintergrund: Das Wahrzeichen des Parks, der Grugaturm.

Kultur- und Familienfest am 21. und 22. Januar 2017

 

Wann:

Am 21. Januar 2017, 17:30-22:00 Uhr und am                22. Januar 2017, 16:00-20:00 Uhr.

 

Wo:  

im Grugapark Essen, Virchowstraße 167, 45147 Essen.


Eintritt:   

eine gebrauchte Plastiktüte (die gesammelten Tüten werden von Studentinnen und Studenten der Folkwang Universität der Künste im Laufe des Jahres zu einer Skulptur verarbeitet. Die Skulptur soll als Symbol für die zukünftig „plastiktütenfreie Stadt Essen“ stehen.)


ista wird Hauptsponsor der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017

Foto: Stadt Essen - Peter Prengel
Foto: Stadt Essen - Peter Prengel

 

 

ista ist einer der Hauptsponsoren der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Im Rahmen eines Pressegesprächs wurde der Vertrag unterzeichnet. Außerdem stellte das Energiedienstleistungsunternehmen seinen programmatischen Beitrag zum Grünen Hauptstadtjahr vor: „ista macht Schule“ heißt das neue Nachhaltigkeitsprojekt, dessen Ziel es ist, Schülerinnen und Schülern für Energieeffizienz und Klimaschutz zu begeistern.

                                                                                                             

OB Thomas Kufen und Thomas Zinnöcker, CEO von ista / im Bild

 

 

Als Grüne Hauptstadt Europas wird die Stadt Essen im kommenden Jahr zeigen, was auf kommunaler Ebene in Sachen Umwelt- und Klimaschutz möglich ist. ista unterstützt die Stadt dabei als einer der Hauptsponsoren. „Ich freue mich über das Engagement von ista im Rahmen der Grünen Hauptstadt. Mit dem Essener Unternehmen haben wir einen Unterstützer gefunden, der bereits seit Jahren im Klimaschutz tätig ist“, betonte Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen.

 

Teil des Engagements ist ein konkretes nachhaltiges Projekt: Gemeinsam führen das Projektbüro Grüne Hauptstadt und das Unternehmen „ista macht Schule“ durch. Insgesamt werden fünf Essener weiterführende Schulen mit modernster Technologie zum Messen von Energieverbräuchen ausgestattet werden. Die Werte werden ausgewertet und prominent auf großformatigen Info-Screens in der Schule visualisiert. Die Schüler bekommen so ein Gefühl für den Energieverbrauch in ihren Klassenräumen. In Arbeitsgruppen soll dann gemeinsam überlegt werden, wie dieser durch einfache Maßnahmen verbessert werden kann.

 

„Verantwortung für Umwelt- und Klimaschutz muss man lernen. Ziel des Projektes ist es, nicht nur die technischen Voraussetzungen für ein transparentes Energiemanagement in den Schulen zu schaffen, sondern durch begleitende Unterrichtseinheiten die Schülerinnen und Schüler für das Thema Energieeffizienz zu begeistern“, erklärt Thomas Zinnöcker, CEO von ista. Zu den Pilotschulen gehören das Gymnasium Essen-Überruhr, die Gesamtschule Holsterhausen und das Mädchengymnasium Essen-Borbeck. In der folgenden Heizperiode 2017/2018 werden dann mindestens zwei weitere Schulen mit Messtechnik ausgerüstet.

 

 

„ista macht Schule“ steht ganz im Zeichen des grünen Hauptstadtjahres und trägt dazu bei, die Energiebilanz der Essener Schulen nachhaltig zu verbessern. Die eingesetzte Hardware überlässt ista den Schulen auch nach Ende der Projektlaufzeit zur weiteren Nutzung. Mittelfristig ist zudem die bundesweite Umsetzung des Projektes geplant, um weitere Schulen zu unterstützen Energie einzusparen.

 


Ideenaustausch der Essener Bürger zur "Grünen Hauptstadt"

Das Team um Simone Raskob (mitte in grün) ist gut vaufgestellt und nimmt die Interessen der Bürger in Augenschein (Foto:Stadtbildstelle)
Das Team um Simone Raskob (mitte in grün) ist gut vaufgestellt und nimmt die Interessen der Bürger in Augenschein (Foto:Stadtbildstelle)

"Meine Ideen, Meine Projekte, Meine Grüne Hauptstadt" – das war das Motto der Ideenbörse in der Weststadthalle am 3.2.. Rund 150 Essener Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung von Oberbürgermeister Thomas Kufen und Bau- und Umweltdezernentin Simone Raskob und informierten sich vor Ort über die Partizipationsmöglichkeiten bei der Programmgestaltung für die "Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017".

 

"Wir freuen uns über das große Interesse und Engagement und hoffen auf viele spannende Projekte. Die Grüne Hauptstadt ist nur erfolgreich, wenn möglichst viele Essener Bürgerinnen und Bürger mitmachen und sich aktiv mit ihren Ideen und Vorschlägen in das Programm einbringen", sagte Oberbürgermeister Thomas Kufen.

 

 

Von Bürgern für Bürger

 

Ob das Erstellen eines Gemeinschaftsgartens, Mitmachaktionen in Kitas oder Ausstellungen – willkommen sind alle Projekte, die die Ziele der Grünen Hauptstadt Europas verfolgen und für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Sie müssen dem Allgemeinwohl dienen und legal sein. Auch Kooperationsprojekte in der Metropole Ruhr sind möglich. Inhaltlich werden alle Projekte folgenden fünf Programmgruppen zugeordnet:

 

    Meine Wege in der Stadt

    umfasst alle Mobilitätsaspekte.

    Beispiele: Car- und Bikesharing, Nutzung ÖPNV, Spaziergänge.

    Mein Leben zwischen den Flüssen

    befasst sich u. a. mit Emscherumbau, Baden in der Ruhr und dem Projekt "Essen.Neue Wege zum Wasser".

    Beispiele: Fotodokumentationen, Ausstellungen, geführte Wanderungen

    Mein Grün

    umfasst die Themengebiete Grünflächen, Resilienz (Widerstandsfähigkeit), nachhaltige Waldwirtschaft und Konversion.

    Beispiele: Bepflanzungen, Bienen in der Stadt, Gemeinschaftsgärten

    Mein Einkauf

    fördert das nachhaltige Verhalten der Essenerinnen und Essener im täglichen Leben.

    Beispiele: Gesund und regional essen, Schnippeldisco, Abfallvermeidung

    Meine Zukunft - Green Jobs

    hier geht es um Beschäftigungsformen in der Umweltwirtschaft, innovative Entwicklungen und Umweltbildung.

    Beispiele: Bildungsprojekte/Mitmachaktionen in Kitas, Schulen, Vereinen, Ausstellungen, Schule Natur im Grugapark

 

Projektförderung bis 5.000 Euro

 

Damit aus den Ideen reale Projekte entstehen, bietet das Projektbüro finanzielle Unterstützung an: Kleinere Bürgerprojekte bis zu 1.000 Euro werden vollständig gefördert. Vereine und Institutionen erhalten bei einem Eigenanteil von maximal 625 Euro eine Förderung zu 75 Prozent, also maximal 2.500 Euro. Große Projekte mit einem Budget bis 7.500 Euro werden mit bis zu 5.000 Euro gefördert.

 

Frist zur Einreichung endet am 31. März 2016

 

Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in die Programmgestaltung für das Jahr 2017 einbringen möchten, haben nun bis Donnerstag, 31. März, Zeit, ihre Projekte über das Online-Formular www.essengreen.capital/meineIdeen einzureichen. Die eingegangenen Projekte werden im Anschluss von einer Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung und externen Fachleuten zusammensetzt, und dem Projektteam auf ihre Förderfähigkeit überprüft. Eine Rückmeldung erhalten die Antragsteller bis Donnerstag, 30. Juni 2016.

 

Weiterführende Informationen zur Projektförderung und Hinweise zur Einreichung finden Sie unter www.essengreen.capital/meineIdeen.