Tanja Himer neue Geschäftsführerin beim Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat

Tanja Himer ist ab Februar neue Geschäftsführerin beim Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat. Foto: Martin Steffen/Adveniat
Tanja Himer ist ab Februar neue Geschäftsführerin beim Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat. Foto: Martin Steffen/Adveniat

Tanja Himer (42) wird ab dem 16. Februar 2021 neue Geschäftsführerin bei der Bischöflichen Aktion Adveniat e.V.

 

Bischof Dr. Franz-Josef-Overbeck, Vorsitzender der Bischöflichen Kommission Adveniat, stellte die gelernte Diplom-Sozialpädagogin und Sozialmanagerin (M.A.). am Donnerstag, dem 3. Dezember 2020, vor. „Frau Himer wird die begonnenen Veränderungs-prozesse bei Adveniat weiterführen“, sagte Overbeck. Das Lateinamerika-Hilfswerk müsse darauf reagieren, dass sich die Spendensumme der Weihnachtskollekte in Deutschland verringere und das Spektrum der Spenderinnen und Spender erweitere.

 

Tanja Himer verfügt über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung als Geschäftsführerin im Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) Krefeld, einem katholischen Frauenfachverband mit rund 250 Mitarbeitenden. Zuvor war sie unter anderem in der Eingliederungshilfe und im Qualitätsmanagement tätig. Himer hat einige Zeit in Paraguay und Venezuela gelebt und war dort in der Gemeindesozialarbeit, der Notfallhilfe und in einem Kinderheim tätig. Sie ist verheiratet und wohnt in Mönchengladbach. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben bei Adveniat und darauf, in einem starken Team die Arbeit dieses katholischen Hilfswerkes verantwortlich mitzugestalten“, sagte Himer.

 

Tanja Himer folgt auf Stephan Jentgens, der Ende September 2020 als Adveniat-Geschäftsführer ausgeschieden ist und jetzt als Diözesan-Caritasdirektor für das Bistum Aachen arbeitet.

 

Adveniat, das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, steht für kirchliches Engagement an den Rändern der Gesellschaft und an der Seite der Armen. Dazu arbeitet Adveniat entschieden in Kirche und Gesellschaft in Deutschland. Getragen wird das Werk von hunderttausenden Spenderinnen und Spendern – vor allem auch in der alljährlichen Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember. Adveniat finanziert sich zu 95 Prozent aus Spenden. Die Hilfe wirkt: Im vergangenen Jahr konnten rund 1.900 Projekte gefördert werden, die mit mehr als 36 Millionen Euro genau dort ansetzen, wo die Hilfe am meisten benötigt wird: an der Basis, direkt bei den Armen.