Nikolaus besuchte die „Erlebniswelt“

(Foto: VKJ) „Nikolaus“ Manfred Brendel nahm sich bei seinem Besuch in der Kita „Erlebniswelt“  für jedes Kind Zeit.
(Foto: VKJ) „Nikolaus“ Manfred Brendel nahm sich bei seinem Besuch in der Kita „Erlebniswelt“ für jedes Kind Zeit.

Ein ganz besonderer Gast kam neulich ins VKJ-Kinderhaus und Familienzentrum "Erlebniswelt" an der Radhoffstraße in Altenessen hereingeschneit: der Nikolaus persönlich, alias Manfred Brendel.

 

Der Kaarster ist seit rund 40 Jahren und mit viel Herzblut in dieser Mission unterwegs in Kindergärten und Grundschulen. Gleich in allen drei Gruppen war der Mann im roten Mantel und mit echtem Bart zum Frühstück eingeladen. Selbstgebackene Kekse und Milch gab es für den Ehrengast natürlich auch. Und jede Menge Fragen aus Kindermund - etwa, wie der Nikolaus hergekommen ist und warum er eine Brille trägt. Gut gelaunt stand Manfred Brendel den Kindern Rede und Antwort. Er nahm sogar seine Kopfbedeckung ab, weil die Kinder unbedingt sehen wollten, was darunter ist (die Antwort: Haare), sang Nikolaus- und Weihnachtslieder mit den Kids und hat gar nicht geschimpft. Im Gegenteil: "Ihr habt hier eine tolle Gemeinschaft", lobte der Nikolaus Kinder und Kita-Team. Die waren sehr erfreut, schließlich kommt der Nikolaus ja ganz schön rum und hat viele Vergleichsmöglichkeiten. "Wir sind sehr glücklich, Manfred Brendel als Nikolaus bei uns begrüßen zu können. Er macht das wirklich toll", so Kita-Leiterin Fatima Sobah. Den Abschied vom Nikolaus versüßt haben den Kindern ihre gefüllten Stiefelchen, die sie eigens vorher blank geputzt haben.  


VKJ-Familienbildungsstätte bietet:  setzen und loslassen in der Kindererziehung

Kostenloser Kurs für Eltern am 10. Dezember

 

„Gib deinen Kindern Wurzeln und Flügel“. Dieses Goethewort ist Motto des Kurses "Über Grenzen setzen & Loslassen in der Kindererziehung", den die VKJ-Familienbildungsstätte am Montag, 10. Dezember, von 14 bis 16.15 Uhr im VKJ-Kinderhaus und Familienzentrum „Erlebniswelt“, Radhoffstraße 48, anbietet. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Wie viele Regeln und welche Grenzen brauchen unsere Kinder? Und warum eigentlich? Welche Regeln und Grenzen sind zu eng, welche zu locker? Wie viel „Spielraum“ darf man Kindern geben und woran kann man erkennen, ob der „Spielraum“ zu groß ist oder zu klein?

Diese und weitere Fragen werden im Kurs erörtert. Es wird auch der Frage nachgegangen, was ein Kind braucht, um sich in der Welt orientieren zu können und sich sicher und geborgen zu fühlen. Eltern erhalten wertvolle Impulse und können untereinander in den Erfahrungsaustausch gehen. Die Kursleitung übernimmt Nicole Fuhrmeister, Systemische Familientherapeutin, Supervisorin, Traumatherapeutin und Erzieherin.

Anmeldung in der „Erlebniswelt“ unter Tel. 0201/31 62 587 oder online unter www.vkj.de/bildung.htm


vkj Repair-Café öffnet am 10.12.18                                  - Kostenloses Angebot des VKJ

 

Kaputtes erhält eine neue Chance: Reparieren statt wegwerfen lautet die Devise beim Repair-Café, zu dem die Mitarbeiter des VKJ am Montag, 10. Dezember 2018, von 16 bis 19 Uhr in die Beratungsstelle MifriN - Migrantinnen und Migranten in friedlicher Nachbarschaft - an der Bäuminghausstraße 61 einladen.

 

Interessierte können defekte Fahrräder, Gegenstände aus Holz, z.B. einen Stuhl oder ein Regal, sowie Gegenstände aus Metall mitbringen. Im Repair-Café werden sie von ehrenamtlichen Helfern kostenlos repariert. Achtung: Bitte keine Elektrogeräte zur Reparatur mitbringen!

Im Repair-Café können Menschen unterschiedlichen Alters, jeglicher Herkunft und mit verschiedenen kulturellen Hintergründen neue Kontakte knüpfen, sich gegenseitig helfen und Hilfe finden. Für das leibliche Wohl sorgen Getränke und Snacks.


VKJ-Geschäftsführung geht an Vera Luber

Geschäftsführer-Wechsel: Thomas Kutschaty (links) und Frank Müller (rechts) haben mit Vera Luber eine neue Geschäftsführerin für den VKJ gefunden. Oliver Kern (2. v. re.) wechselt zur AWO /Foto VKJ
Geschäftsführer-Wechsel: Thomas Kutschaty (links) und Frank Müller (rechts) haben mit Vera Luber eine neue Geschäftsführerin für den VKJ gefunden. Oliver Kern (2. v. re.) wechselt zur AWO /Foto VKJ

Am 1. April bekommt der VKJ, Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., erstmals in seiner 45-jährigen Geschichte eine Geschäftsführerin. Vera Luber übernimmt die Geschäftsführung von Oliver Kern.

 

Ein paar Wochen hat der Vorstand um die Vorsitzenden SPD-Ratsherr Frank Müller und NRW-Justizminister Thomas Kutschaty die Öffentlichkeit auf die Folter gespannt und Gespräche geführt. Am gestrigen Dienstag verkündete Frank Müller nach vorangegangener Vorstandsklausur und einstimmigen Beschluss nun allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des VKJ, wohin der Weg geht. Und vor allem mit wem!

 

Die 34-jährige Vera Luber übernimmt die Geschäftsführung am 1. April und wird da-mit nicht nur die erste Geschäftsführerin, sondern auch die jüngste.

 

Luber arbeitet seit 2011 beim VKJ und leitete bislang sehr erfolgreich die VKJ-Familienbildungsstätte (FBS) und ist bereits seit 2014 Geschäftsführungsassistentin. „Vera Luber war unsere Wunschkandidatin, da sie in nur vier Jahren das Kursangebot der FBS verzwölffacht, die Dozentenkartei verdoppelt und damit gezeigt hat, dass sie nicht nur eine erfolgreiche Betriebswirtin ist, sondern auch gut netzwerken kann. Das ist für uns als freien Träger das A und O der täglichen Arbeit. Außerdem hat sie in den vergangenen beiden Jahren als Geschäftsführungsassistentin gezeigt, dass sie die Geschicke des Vereins gut leiten kann.

 

Darüber hinaus genießt sie bereits heute bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch unseren Partnern ein hohes Ansehen. Vor allem aber setzen wir mit dieser Entscheidung auf Kontinuität und einen nahtlosen Übergang“, begründet Frank Müller die Entscheidung des Vorstandes. „Wir wünschen Vera Luber viel Glück und freuen uns auf die enge Zusammenarbeit“, ergänzt er.

 

Luber freut sich auf die neue Herausforderung. „Es ist noch etwas komisch, die Familienbildungsstätte abzugeben, aber auch hier haben wir bereits eine tolle Nachfolgerin im Blick. Ich freue mich auf die Herausforderungen und darauf, weiterhin den Kita-Ausbau im Ruhrgebiet voranzutreiben und mich mit einem tollen Team und engagierten Vorstand täglich dafür einzusetzen, dass jedes Kind und jeder Jugendliche das Recht auf Chancengleichheit bekommt.“

 

Luber ist Diplom-Sozialpädagogin, Betriebswirtin für Sozialwesen und hat ihren Master in Sozialmanagement gemacht. Sie arbeitete zuvor im Duisburger Kinderheim St. Josef, in der „Fähre“ der Suchthilfe und im Ambulant Betreuten Wohnen von „Spektrum“.

Auch Oliver Kern ist mit der Nachfolgeregelung glücklich: „Ich freue mich, dass der Vorstand auf ein Eigengewächs setzt. Wir haben nun schon zwei Jahre ganz eng in der Geschäftsführung zusammengearbeitet und ich bin mir sicher, dass ‚mein VKJ‘ bei Vera Luber in den besten Händen ist.“