Förderpreis der Kulturstiftung Dortmund für Marc BouchkovAußergewöhnliches Talent an der Geige

Marc Bouchkov (Aufnahme von Juan C. Roa)
Marc Bouchkov (Aufnahme von Juan C. Roa)

 

Der Violinist Marc Bouchkov erhält den zum dritten Mal von der Kulturstiftung Dort­mund vergebenen Förderpreis für Musik. Die mit 5.000 € dotierte Auszeichnung wird ihm im Rah­men eines Konzerts am 30. November im Orchesterzentrum NRW in Dortmund verlie­hen.

 

Bouchkov gehört zu den führenden Nachwuchstalenten in seinem Fach. Für die Kulturstif­tung besticht vor allem das außerordentliche künstlerische Profil des Preisträgers. Er sei als Solist auf dem Konzertpodium zusammen mit großen internationalen Orchestern ebenso zu Hause wie in vielfältigen kammermusikalischen Auftritten. Dabei ist es sein Ziel, sich kom­plett in den Komponisten hineinzufühlen und dessen Lebensgeschichte und die Entste­hungszeit in sein Spiel einfließen zu lassen.

 

Die Konzerttätigkeit des 1991 geborenen Preisträgers verlief von Anfang an rasant und vielbeachtet von der Kritik. Seine bisherige Laufbahn führte Bouchkov in renom­mierte Konzertsäle u. a. in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und Norwegen. Zahlreiche in­ternationale Auszeichnungen und Preise säumen bereits seinen Weg. So gewann er erste Preise u. a. bei der „European Young Concert Artists Audition“ in Leipzig und bei der „Montreal International Musical Competition“. Für die Kulturstif­tung Dortmund, die Bouchkov in Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Leiter des Sinfonieorchesters des Orchester­zentrum NRW, Prof. Alexander Hülshoff als Preisträger ausgewählt hat, wartet eine weitere vielversprechende Karriere auf den jungen Künstler.

 

Seit 1992 fördert die Kulturstiftung Dortmund unter dem Motto „Kultur bringt Leben in die Stadt“ Kunst und Kultur in der Westfalen-Metropole. Aus den Stiftungserträgen konnten bis­her über 250 Vorhaben mit insgesamt mehr als vier Millionen Euro unterstützt werden. Seit 1988 vergibt die Stiftung einen Kulturpreis an renommierte international bedeutsame Künstler in den Bereichen Musik und Bildende Kunst für ihr Lebenswerk. Seit 2010 wird darüber hinaus ein Förderpreis an junge hochbegabte und hoffnungsvolle Künstler verge­ben. Bisherige Förderpreisträger im Bereich Musik waren der Cellist Nicolas Altstaedt (2010) und der Pianist Alexander Krichel (2014).

 

Veranstaltungshinweis:

Die Überreichung des Förderpreises der Kulturstiftung Dortmund an Marc Bouchkov erfolgt am 30. November 2019, 20:00 Uhr in einem gemeinsam mit dem Orchesterzentrum NRW durchgeführten Konzert. Der Preisträger ist hier - zusammen mit dem Sinfonieorchester des

 

Orchesterzentrums - mit dem Violinkonzert d-Moll von Aram Khatschaturian zu hören. Weiter stehen Werke von Richard Strauss und Claude Debussy auf dem Programm. Als Gast-Dirigent konnte Christoph König verpflichtet werden. Tickets können ab 10. Juli zum Preis von 25 € einschl. Vorverkaufsgebühr im Konzerthaus Dortmund erworben werden. 


18. Tour de Düsseldorf am 6. und 7. Juli 2019 im Rahmen des 19. Düsseldorfer Frankreichfestes

Foto Veranstalter: v.l. Historische DS („die Göttin“), Otto Lindner (Destination Düsseldorf), Hajar Kayali (DS Automobiles), Mika Hahn (Classic Remise) und DS3 Crossback.
Foto Veranstalter: v.l. Historische DS („die Göttin“), Otto Lindner (Destination Düsseldorf), Hajar Kayali (DS Automobiles), Mika Hahn (Classic Remise) und DS3 Crossback.

 

 

Das 19. Düsseldorfer Frankreichfest steht kurz bevor. Vom 5. bis 7. Juli feiert die Destination Düsseldorf als Veranstalter gemeinsam mit hoffentlich wieder 100.000 Besuchern eine grande fête française.

 

Angeschlossen an das Fest ist die „18. Tour de Düsseldorf“, die größte Rundfahrt französischer Oldtimer in Deutschland.

 

Programm und mehr unter:

www.duesseldorfer-frankreich-fest.de/


INTERNATIONAL LIGHT ART AWARD 2019

Jacqueline Hen, LIGHT HIGH, 2019, International Light Art Award 2019 © Frank Vinken
Jacqueline Hen, LIGHT HIGH, 2019, International Light Art Award 2019 © Frank Vinken

 

Die Jury gab ILAA-Preisträger bekannt: Es ist Jacqueline Hen

Die Ausstellung der Finalisten war vom 8.6. bis 10.11.2019 in Unna.

 

Das "INTERNATIONAL LIGHT ART AWARD 2019" ist  

eine Initiative des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna

und der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft.

 

Der Gewinner des 3. International Light Art Award steht fest: Jacqueline Hen (*1989, D) wurde von einer internationalen Fachjury gewählt und hat sich somit gegen mehr als 350 eingereichte Konzepte aus insgesamt 61 Ländern behaupten können.

 

Nachdem die Jury das Niveau der Finalist*innen insgesamt sehr überzeugend fand, gelangte sie einstimmig zu dem Entschluss, der Installation „Light High“ der deutschen Lichtkünstlerin den Preis zuzusprechen. Es handelt sich dabei um einen bühnenartigen Raum, der dank einer verspiegelten Decke und einem Boden aus Wasser in seinen Dimensionen multipliziert und illusionistisch überhöht wird. Gitterförmig angebrachte Lichtelemente werden in einer abwechslungsreichen Choreografie zum Einsatz gebracht, so dass sich unterschiedliche Muster und Effekte ergeben, die von einem subtilen Sound ergänzt werden. Über einen Steg betreten die Besucher*innen die Bühne und können so selbst zu Akteur*innen des Kunstwerks werden.

 

Gemeinsam mit den Arbeiten der weiteren Nominierten Yasuhiro Chida (*1977, JP) und dem Duo Dachroth + Jeschonnek (*1981, *1984, D) wird die Installation bis zum 10. November im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna zu sehen sein. Alle zwei Jahre verleiht die innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gemeinsam mit dem Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna den mit 10.000 Euro dotierten Award, um das Genre der Lichtkunst zu fördern.

 

„Ich bin persönlich ausgesprochen begeistert von der diesjährigen Edition des International Light Art Awards. Die drei Finalistinnen und Finalisten haben nicht nur Fachkenntnis und herausragende Expertise bewiesen, sondern auch gezeigt, wie stark Lichtkunst mit wissenschaftlicher und technologischer Forschung korreliert. Ihre Installationen überzeugen in ästhetischer wie konzeptueller Hinsicht und die Entscheidung, unter ihnen einen Gewinner bzw. eine Gewinnerin zu wählen, ist der Jury sichtlich schwergefallen. Ich freue mich sehr, dass der ILAA mit seiner dritten Edition ein international anerkannter Orientierungspunkt für Innovationen und Tendenzen auf dem Gebiet der Lichtkunst und darüber hinaus geworden ist,“ sagt John Jaspers, Direktor des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna.

 

DIE JURY

Zur internationalen Fachjury des 3. International Light Art Awards gehören Leevi Haapala, Direktor des Kiasma Helsinki (FIN); Barbara Könches, Geschäftsführerin der ZERO Foundation (D); Alice Hinrichs, Kuratorin (D); die Performance-Künstlerin Maria Hassabi (CYP) und der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich (D).

 

NEU! PUBLIKUMSPREIS UND STUDENTEN-AUSSTELLUNG: THE FUTURE OF LIGHT ART

Zur 3. Edition des International Light Art Award haben erstmalig auch Besucher der Ausstellung im Rahmen eines Publikumspreises die Möglichkeit, über die Konzepte der Finalisten abzustimmen. Parallel zur Hauptausstellung bietet der ILAA 2019 außerdem eine Plattform, die Studierende einlädt, neue innovative Ansätze zu testen und den Diskurs über die Lichtkunst weiterzuführen. 7 ausgewählte Konzepte erhielten ein Budget von je 1.000 Euro zur Realisierung der Installationen. Alle Beiträge forschen, experimentieren und debattieren unter dem Leitmotiv: The Future of Light Art. Die Studenten-Ausstellung wird vom 7.6. bis zum 31.8.2019 im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna zu sehen sein.

 

ZENTRUM FÜR INTERNATIONALE LICHTKUNST UNNA

Das weltweit einzige Museum, das spezialisiert ist auf die Präsentation von Lichtkunst, vereint seit seiner Gründung in 2001 einige der wichtigsten internationalen Positionen der Lichtkunst. Ein Großteil der Werke wurde eigens für die zehn Meter unter der Erde gelegenen Kühl- und Lagerräume der ehemaligen Lindenbrauerei geschaffen, darunter Installationen von James Turrell, Ólafur Elíasson, Rebecca Horn, Joseph Kosuth, Mischa Kuball, Mario Merz, François Morellet und Keith Sonnier.

 

INNOGY STIFTUNG FÜR ENERGIE UND GESELLSCHAFT

Die Stiftung fördert Projekte rund um das Thema Energie und will durch ihre Arbeit das gesamtgesellschaftliche Verständnis für dieses Thema erhöhen. Das Engagement soll dazu beitragen, das Energieversorgungssystem der Zukunft nachhaltig zu gestalten. Im Fokus der Förderung stehen drei Handlungsfelder: Energie und Bildung, Energie und Kultur und Energie und soziale Innovation.


Manege frei: Am 07. Juni feiert die „Höhner Rockin’ Roncalli Show“

„Höhner Rockin’ Roncalli Show“ im Zeltpalast am Centro Oberhausen. Foto: Veranstalter
„Höhner Rockin’ Roncalli Show“ im Zeltpalast am Centro Oberhausen. Foto: Veranstalter

Der Aufbau für den großen „Höhner-Roncalli-Zeltpalast“ hat begonnen. Premiere ist in Oberhausen

 

„Funambola – Capriolen des Lebens!“ – unter dieses Motto haben die Höhner und der Circus Roncalli ihr

aktuell gemeinsames Projekt gestellt, in dem sich artistische Höchstleistungen und die Musik der Höhner zu

einem unvergesslichen Live-Erlebnis verbinden. Seiltänzer schweben am Himmel, Akrobaten fliegen durch die

Lüfte, Artisten vollbringen schier Unmögliches – und die Höhner spielen jeden Abend live den Soundtrack

dazu.

Am vergangenen Sonntagabend verabschiedete sich die „Höhner Rockin’ Roncalli Show“ von ihrem begeistertem

Publikum in Leverkusen. „Einfach Wahnsinn“, „Atemberaubend schön“ und „Musikalisch magisch“ sind nur einige, wenige faszinierte Stimmen, die das einzigartige Circus-Konzept beschreiben.

Vom 07. bis zum 16. Juni 2019 macht die Roncalli-Circuskuppel für neun Spieltage und elf Shows erstmalig Halt in Oberhausen.

 

Heute beginnt der spektakuläre dreitägige Aufbau des großen „Höhner-Roncalli-Zeltpalastes“: „Der Circus kommt – jetzt entsteht eine kleine Stadt für unsere 70-köpfige Familie!“, berichtet Roncalli-Pressesprecher Thomas Merz, während auf dem Platz vier 15-Meter hohe Hauptmasten aufgestellt und die ersten von 250 Eisenankern zwei Meter tief in den Boden versetzt werden. Das Zelt entspricht einem Durchmesser von etwa 37 Meter und es sind 94 Rondellstangen notwendig, um die bekannte Roncalli-Circuskuppel zu vollenden. Das

Publikum darf sich auf zweieinhalb Stunden mitreißendes Entertainment freuen. 30 Top-Artisten aus 13 Nationen begeistern Klein und Groß zu den beliebten Höhner-Hits: „Wir freuen uns riesig auf unser erstes Gastspiel in Oberhausens neuer Mitte und vor allem auf das wunderbare Publikum aller Altersklassen, das wir ab Freitag in unserem fertigem Zeltpalast bei der Premiere begrüßen dürfen.“, so Thomas Merz mit Blick auf die kommenden Tage. 

 

Für alle Shows sind noch Tickets verfügbar. Die Karten sind im Vorverkauf online unter www.hoehner-rockinroncalli.

de, telefonisch unter 02405-40860, an der Circuskasse am Spielort (Öffnungszeiten: Mittwochs - Samstags 12:00 - 20:00 Uhr // Sonntags & Pfingstmontag 10:00 - 17:00 Uhr) und an allen weiteren bekannten VVK-Stellen erhältlich.


FarbRäume im ShamrockparkBremer Künstlerin installiert Kuben vor der Mulvany-Villa

Foto FAKT AG: v. l.n.r.- J. Wrobel (Projektl. Shamrockpark), Prof. Dr. J. Gramke (stellv. Aufsichtsratsvors. FAKT.AG), Dr. F. Dudda (OB Herne), Prof. em. H. Schulte-Kemper (Vorstand FAKT.AG), E. Boehme (Künstlerin), Prof. Dr. F. Ulrich (Kunsthistoriker).
Foto FAKT AG: v. l.n.r.- J. Wrobel (Projektl. Shamrockpark), Prof. Dr. J. Gramke (stellv. Aufsichtsratsvors. FAKT.AG), Dr. F. Dudda (OB Herne), Prof. em. H. Schulte-Kemper (Vorstand FAKT.AG), E. Boehme (Künstlerin), Prof. Dr. F. Ulrich (Kunsthistoriker).

 

Als die FAKT. AG den Herner Shamrockpark 2018 von der RAG übernahm, hatte sie zwei große Ziele: zum einen sollte das geschichtsträchtige Areal ein Beispiel für den Strukturwandel und die Innovationskraft im Ruhrgebiet sein, zum anderen sollte die bis dahin abgeschlossene Parklandschaft in die Stadt Herne integriert werden. Das erste Ziel geht in großen Schritten voran, was die Erfolge in der Vermietung, die Eröffnung des BusinessCenters, das Konzept zur ganzheitlichen energetischen Sanierung und die erzielten Meilensteine in der Baurechtschaffung zeigen. Für das Erreichen des ersten Ziels wurde nun ein farbliches Highlight gesetzt.

 

Die Bremer Künstlerin Eva Boehme hat im Shamrockpark drei farbige Kuben installiert und das Areal mit einem wahren Eyecatcher versehen. Die drei 2 x 2 x 2 Meter großen Würfel aus Verbundglas wurden am Samstag, 25. Mai 2019, auf der Wiese vor der historischen Mulvany-Villa (Haus 8) feierlich eröffnet. Die in den Grundfarben blau, gelb und rot gefärbten Kuben bilden durch ihre Farbgebung und ihre Anordnung Farbräume, die sich spielerisch in die Parklandschaft des Geländes einfügen und sich von ihr abheben. Sie sind begehbar, so dass der Betrachter beim Eintritt immer einen neuen Eindruck vom Farb- und Lichtspiel erhält. Angeordnet sind die Kuben in Form eines dreiblättrigen Kleeblatts, womit der Bogen zum Shamrockpark gespannt ist. Schließlich steht Shamrock im irischen Sprachgebrauch für das dreiblättrige Kleeblatt, dem Nationalsymbol der Iren und ein Verweis auf die britischen Wurzeln des frühen deutschen Bergbaus.

 

Kunsthistoriker Prof. Ferdinand Ulrich führte die mehrfache Wechselbeziehung aus, die sich durch das Kunstwerk in der öffentlichen Umgebung des Shamrockparks entfaltet: „Im öffentlichen Raum entfaltet das Kunstwerk eine ganz eigene Wirkung. Der Gegensatz Natur-Artefakt ist besonders durch die Parklandschaft mit Bäumen und der Wiese, auf der die drei Kuben platziert sind, zu greifen. Das sich durch die natürliche Vegetation ergebende Lichtspiel sorgt für immer neue Eindrücke und ergibt eine spannungsvolle Korrespondenz.“ Zudem sind Farbe und Form auch als Hommage an den aus Bottrop stammenden Bauhaus-Künstler Josef Albers zu verstehen, der in seiner Arbeit Interaction of colour die Wirkweisen von Farbe und geometrischer Form ausdrückte.

 

Die FAKT.AG setzt mit der Installation der Farbräume ein markantes Zeichen für die Belebung des Shamrockparks. Die Kuben sollen nicht nur für die Mitarbeiter der angesiedelten Unternehmen ein Ort der Entspannung und Inspiration sein. Auch Besuchern von Konferenzen und Events im Shamrockpark werden die FarbRäume eine kurze Verschnaufpause bieten.  Eva Boehmes moderne, interaktive Kunstwerke sind ein Statement für die Beständigkeit des Wandels und können symbolisch für die Kreativität und die Schaffenskraft der Stadt Herne und des Ruhrgebietes auf dem Weg in die Zukunft stehen. Mehr Informationen unter: www.shamrockpark.de


"plausch im pott" Neues Netzwerk-Event in besonderer Atmosphäre gestartet

Fotos: Claudia Anders
Fotos: Claudia Anders

Am 11. April hatte die Netzwerk-Veranstaltung Plausch im Pott ihren Auftakt im Essener FrischeParadies. Die von Bernd Schürenberg (syscom360°) gemeinsam mit dem Poetry Slammer und Veranstalter Marius Hanke initiierte Event-Reihe möchte einen Raum bieten, um sich fernab typischer Business-Treffs in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. Ganz nach dem Motto: Gespräche wie unter Freunden.

Das ist zum Start mehr als gelungen. Rund 60 Personen haben sich an dem Abend im erfrischenden Ambiente des Großmarktes zusammengefunden – darunter vor allem Unternehmer und Unternehmensvertreter aus dem Ruhrgebiet, aber auch Teile der regionalen Kunst- und Kreativszene.

Neben anregenden Gesprächen gab es ein inspirierendes kulturelles Rahmenprogramm mit der Bochumer Musikerin Kira Hummen und dem Essener Stadtmeister im Poetry Slam Micha-El Goehre. Außerdem hat der Poetry Slammer Christofer mit F auf erheiternde Weise das Unternehmen eines der Club-Mitglieder von Plausch im Pott vorgestellt.

 

Am Ende gab es vor allem einen Wunsch: Noch etwas mehr Zeit. Denn der Plausch im Pott geht immer von 18 Uhr bis 21 Uhr – danach ist Zapfenstreich. Dafür geht es am 11. Juli direkt weiter mit einem neuem Überraschungsprogramm.

 

Die Initiatoren freuen sich nun über neue Club-Mitglieder, die das viermal jährlich stattfindende Event unterstützen. Informationen unter: www.plauschimpott.de


Klavier-Festival Ruhr 2019 - bereits 10 konzerte sind ausverkauft

Nur noch wenige Restkarten gibt es für das Eröffnungskonzert mit der Klavier-Legende Menahem Pressler am Dienstag, 7. Mai 2019 im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum. Auch die Karten für den Auftritt von Lauren Zhang am Donnerstag, 9. Mai in der Zeche Holland in Bochum-Wattenscheid sind knapp.

 

Beeilen sollten sich Musikfreunde, wenn sie für den Liederabend mit Graham Johnson und der Sopranistin Birgid Steinberger am Mittwoch, 15. Mai 2019 in Schloss Herten noch Tickets ergattern wollen. Auch die Konzerte mit Elisabeth Brauß am Samstag, 18. Mai in Essen-Werden und Mariam Batsashvili am Samstag, 13. Juli im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund sind fast schon ausgebucht.

Nicht mehr lange im Verkauf werden die begehrten Tickets für den Klavier-Superstar Evgeny Kissin sein, der am Mittwoch, 3. Juli 2019 mit Sonaten Ludwig van Beethovens in die Philharmonie Essen kommt. Ein Geheimtipp ist das Konzert am Mittwoch, 19. Juni: Der junge Cembalist Stanislav Gres stellt im bezaubernden Ambiente von Schloss Hohenlimburg in Hagen Werke von Komponisten vor, die aus England stammen oder auf der Insel tätig waren. Eine der legendären Pianistinnen von Weltrang kehrt zum Klavier-Festival Ruhr zurück: Martha Argerich spielt am Dienstag, 16.Juli gemeinsam mit dem Cellisten Misha Maisky in die Philharmonie Essen. Am Donnerstag, 18. Juli gibt sich der Tausendsassa Chilly Gonzales die Ehre, in der Historischen Stadthalle Wuppertal aufzutreten.

Schnell ausverkauft waren die Konzerte mit Mona Asuka am Mittwoch, 8. Mai in Bottrop und mit Tiffany Poon am Sonntag, 12. Mai in Essen-Werden. Bis auf den letzten Platz besetzt sind auch die Konzerte mit Martin James Bartlett am Mittwoch, 29. Mai in Holzwickede sowie der Duo-Abend mit Khatia und Gvantsa Buniatishvili und den Bochumer Symphonikern am Mittwoch, 26. Juni in Bochum. Auch das Konzert von Igor Levit am Donnerstag, 11. Juli im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum ist ausverkauft. Für alle ausverkauften Konzerte gibt es eine Warteliste. Wer sich telefonisch oder über die Webseite www.klavierfestival.de einträgt, hat die Chance, noch kurzfristig freigegebene Karten zu erhalten.

 

Eintrittskarten sind erhältlich bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Tickethotline (0221) 280 220 oder direkt und platzgenau im Internet unter www.klavierfestival.de    


KulturInvest!-Kongress 2019 in Essen

Bildnachweis: Thomas Willemsen / Stiftung Zollverein
Bildnachweis: Thomas Willemsen / Stiftung Zollverein

Die Stiftung Zollverein holt den KulturInvest!-Kongress 2019 nach Essen

 

Europas größter Kultur-Kongress findet erstmalig in der Kultur- und Business-Metropole Ruhr statt

 

 „Aufbruch nach Europa! Transform the Culture“ ist das Motto des 11. KulturInvest!-Kongresses vom 7. bis zum 8. November 2019 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.

Der Stiftung Zollverein ist es dank der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen gelungen, Europas größten Kulturkongress mit der Preisverleihung des Europäischen Kulturmarken-Awards nach Essen zu holen. 100 namhafte Impulsgeber aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien zeigen in zwölf Themenforen die neusten Trends im europäischen Kulturmarkt auf und entwickeln mit 750 erwarteten Teilnehmern aus ganz Europa Zukunftsvisionen für Kulturmarken. Die Bauhaus-Zeche Zollverein mit ihrem berühmten Doppelbock-Fördergerüst gilt als „schönste Zeche der Welt“, ist Leuchtturm und Wahrzeichen der Metropolregion Ruhr. Das Denkmal wird als einziges Welterbe in Deutschland nicht nur erhalten, sondern zu einem Zukunftsstandort für Kultur und Wirtschaft entwickelt und bietet den eindrucksvollen Rahmen für den Kongress, der sich 2019 dem Transformationsprozess der Industriegesellschaft zur kreativen Dienstleistungsgesellschaft widmet.

www.kulturmarken.de

 

Seit 2009 bringt der KulturInvest!-Kongress jährlich erfolgreich Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik aus ganz Europa zusammen und hat mit der Preisverleihung der Europäischen Kulturmarken-Awards, dem avanciertesten Kulturpreis in Europa, internationale Strahlkraft im europäischen Kulturmarkt generiert. Die innovative Denkfabrik präsentiert künstlerische Exzellenzprojekte, diskutiert innovative, insbesondere europäische Themen des Kulturmanagements,

-marketings, -investments und setzt durch den international beachteten, zweitägigen Austausch von Kultur, Wirtschaft, Medien und öffentlicher Hand wichtige Impulse für Kulturinstitutionen und Kulturinvestments in Europa.

 

Zwölf Themenforen mit Key-Notes, Fachvorträgen, Praxisbeispielen und Diskussionsrunden bilden die Säulen der bewährten Kongressarchitektur in sechs Eventlocations auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Dazu gehören zukunftsorientierte Themen wie Europa, Transformation, Migration, Digitalisierung, Kulturfinanzierung, Kultursponsoring, kulturelle Bildung, Industriekultur, Kreativwirtschaft, Kulturtourismus sowie Markeninszenierung und Markenpflege für Kulturprojekte. Exklusive Führungen für die Kongressteilnehmer über das Zollverein-Areal und durch das Ruhr Museum sowie die Preisverleihung der 14. Europäischen Kulturmarken-Awards in der „Night of Cultural Brands“ am 7. November bieten ein attraktives Rahmenprogramm.

 

Das weltweit bekannte UNESCO-Welterbe Zollverein als Ikone des Steinkohlen-Zeitalters, touristische Attraktion und junges, wachsendes Kraftwerk der Kreativindustrie ist der geeignete Veranstaltungsort für den 11. KulturInvest!-Kongress. Mit dem Abschied von der Kohle und der Schließung der letzten Zeche Prosper Haniel im Jahr 2018 endete das Zeitalter der Kohle und ein bedeutender Abschnitt europäischer Geschichte. Das UNESCO-Welterbe Zollverein stellt sich dem bereits seit Jahrzehnten andauernden Transformationsprozess und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Bildungscampus und wachsenden Kultur- und Wirtschaftsstandort entwickelt. Die Ansiedlung von Künstlern, Museen und Unternehmen der Kreativwirtschaft sowie der Neubau der Folkwang-Universität der Künste mit dem Fachbereich Gestaltung sind Bestandteile des Masterplans Zollverein und des damit verbundenen Prinzips „Erhalt durch Umnutzung“. Mit rund 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr zählt Zollverein zu den bestbesuchten kulturtouristischen Zielen in NRW.

 

Der KulturInvest!-Kongress 2019 wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Darüber hinaus fördern 50 weitere Partner das einmalige Kongressformat. Dazu gehören E.ON, SAP, RSM, Bayer, innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH, Mihai, Meyer Architekten, Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing e.V., Deutsche Welle, ARTE Magazin, Securitas SE, Ruhrtourismus GmbH, ecce und EVENTIM. Präsentiert wird der Kongress von der Stiftung Zollverein, kuratiert von der Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring, die auch Initiator und Veranstalter ist.

 

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten: https://kulturmarken.de/veranstaltungen/kulturinvest-kongress


Neue RuhrKultur.Card: Eine Karte für die ganze Kulturregion

Das Team der neuen "ruhr.kultur 2019" stellte die neue Karte im Aalto Theater gemeinsam vor.
Das Team der neuen "ruhr.kultur 2019" stellte die neue Karte im Aalto Theater gemeinsam vor.

20 Museen, elf Theater und drei bedeutende Kulturfestivals in 16 Städten - alles auf eine Karte gesetzt. Die neue RuhrKultur.Card beschert den Inhabern ein breites Kulturangebot bei freiem bzw. ermäßigtem Eintritt. Die RuhrKunstMuseen, die RuhrBühnen sowie die Ruhrtriennale, die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und die Ruhrfestspiele Recklinghausen sind Partner der neuen Kulturkarte nach dem Vorbild der RuhrTopCard. Am 29. November wurde die Karte in Essen vorgestellt.

 

Die neue Jahreskarte der Ruhr Tourismus GmbH bietet vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 einmalig freien Eintritt in alle 20 RuhrKunstMuseen und jeweils ein Vorstellungsticket zum halben Preis bei den elf RuhrBühnen. Darüber hinaus bietet die Card 50 Prozent Rabatt auf je ein Vorstellungsticket für die Festivals Ruhrtriennale, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen und Ruhrfestspiele Recklinghausen. Exklusiv erhält jeder Kartenkäufer gratis den RuhrKultur.Guide, der entlang der Kulturangebote durch die Region führt. 

Die RuhrKultur.Card ist ab dem 4. Dezember 2018 für 45 Euro über das Service-Center der Ruhr Tourismus GmbH unter der Hotline 01806/181650 (0,20 Euro aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,60 Euro/Anruf) oder online unter www.ruhrkulturcard.de erhältlich


30 Jahre Starlight Express

Zu seinem 30. Geburtstag in Bochum wird Andrew Lloyd Webbers Musical-Klassiker "Starlight Express" umfassend künstlerisch überarbeitet. Größte Neuerung: Die alte Dampflock "Papa" wird durch eine "Mama" ersetzt. Die überarbeitete Version beinhaltet außerdem aktualisierte Bühnenelemente und Technik sowie neue Kostüme und Perücken.

Am 12. Juni 1988 fuhr der "Starlight Express" erstmals durch das eigens für die Musicalproduktion gebaute Theater in Bochum. Mehr als 16 Millionen Zuschauern sind seit der Premiere zugestiegen.

Infos: www.starlight-express.de


Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers „Kunstspur im  Stadtgebiet von Essen“

dieser Künstler hat schon den aktuellen Flyer in den Händen...
dieser Künstler hat schon den aktuellen Flyer in den Händen...

Bereits zum 17. Mal in Folge öffnen in diesem Herbst Künstler und Künstlerinnen ihre Ateliers, um sich dem breiten Publikum vorzustellen. Wie ein roter Faden zieht sich die Route der beteiligten Ateliers durch alle Stadtteile. Von Jahr zu Jahr begeben sich immer mehr Besucher auf die Spur der geöffneten Ateliers. So gewinnen sie spannende Einblicke in kreative Entstehungsprozesse und können sich einen wunderbaren Überblick über das breite Spektrum der Essener Künstlerszene verschaffen.

Genau so unterschiedlich wie die Arbeiten der einzelnen Kreativen sind auch die Entstehungsorte. Die "Kunstspur", die vom Kulturbüro der Stadt Essen organisiert wird, führt Besucher in städtische Atelierhäuser, Kulturwerkstätten und auch in Privathäuser, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.

 

Die Ateliers öffnen an folgenden Terminen:

19./20. September 2015 und 26./27. September 2015

jeweils von 15 - 19 Uhr

 

Das Kulturbüro gibt in jedem Jahr ein praktisches und kostenloses Faltblatt (download unten) heraus, damit die Besucher der "Kunstspur" bei dem riesigen Angebot nicht die Übersicht verlieren. In dem Flyer sind alle beteiligten Künstler, die Adressen und Öffnungszeiten der Ateliers sowie die besten Verkehrsverbindungen ab Essen Hauptbahnhof aufgeführt.

Wegen der überwältigend großen Zahl der Ateliers wurde die "Kunstspur" ab dem Jahr  2003 von nur einem Wochenende auf das vorletzte und letzte Wochenende im September ausgedehnt. An dem vorletzten Wochenende öffnen die Ateliers im Essener Süden und an dem letzten Wochenende öffnen die Ateliers im Essener Norden.

Seither haben Besucher mehr Zeit, sich die Entstehung von Kunstwerken anzuschauen und müssen nicht von Atelier zu Atelier hetzen. Auch die Künstler selbst hatten sich eine Verlängerung des Wochenendes gewünscht, um ihre Kollegen und deren Arbeitsumgebung besser kennen zu lernen.