"plausch im pott" Neues Netzwerk-Event in besonderer Atmosphäre gestartet

Fotos: Claudia Anders
Fotos: Claudia Anders

Am 11. April hatte die Netzwerk-Veranstaltung Plausch im Pott ihren Auftakt im Essener FrischeParadies. Die von Bernd Schürenberg (syscom360°) gemeinsam mit dem Poetry Slammer und Veranstalter Marius Hanke initiierte Event-Reihe möchte einen Raum bieten, um sich fernab typischer Business-Treffs in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. Ganz nach dem Motto: Gespräche wie unter Freunden.

Das ist zum Start mehr als gelungen. Rund 60 Personen haben sich an dem Abend im erfrischenden Ambiente des Großmarktes zusammengefunden – darunter vor allem Unternehmer und Unternehmensvertreter aus dem Ruhrgebiet, aber auch Teile der regionalen Kunst- und Kreativszene.

Neben anregenden Gesprächen gab es ein inspirierendes kulturelles Rahmenprogramm mit der Bochumer Musikerin Kira Hummen und dem Essener Stadtmeister im Poetry Slam Micha-El Goehre. Außerdem hat der Poetry Slammer Christofer mit F auf erheiternde Weise das Unternehmen eines der Club-Mitglieder von Plausch im Pott vorgestellt.

 

Am Ende gab es vor allem einen Wunsch: Noch etwas mehr Zeit. Denn der Plausch im Pott geht immer von 18 Uhr bis 21 Uhr – danach ist Zapfenstreich. Dafür geht es am 11. Juli direkt weiter mit einem neuem Überraschungsprogramm.

 

Die Initiatoren freuen sich nun über neue Club-Mitglieder, die das viermal jährlich stattfindende Event unterstützen. Informationen unter: www.plauschimpott.de


Klavier-Festival Ruhr 2019 - bereits 10 konzerte sind ausverkauft

Nur noch wenige Restkarten gibt es für das Eröffnungskonzert mit der Klavier-Legende Menahem Pressler am Dienstag, 7. Mai 2019 im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum. Auch die Karten für den Auftritt von Lauren Zhang am Donnerstag, 9. Mai in der Zeche Holland in Bochum-Wattenscheid sind knapp.

 

Beeilen sollten sich Musikfreunde, wenn sie für den Liederabend mit Graham Johnson und der Sopranistin Birgid Steinberger am Mittwoch, 15. Mai 2019 in Schloss Herten noch Tickets ergattern wollen. Auch die Konzerte mit Elisabeth Brauß am Samstag, 18. Mai in Essen-Werden und Mariam Batsashvili am Samstag, 13. Juli im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund sind fast schon ausgebucht.

Nicht mehr lange im Verkauf werden die begehrten Tickets für den Klavier-Superstar Evgeny Kissin sein, der am Mittwoch, 3. Juli 2019 mit Sonaten Ludwig van Beethovens in die Philharmonie Essen kommt. Ein Geheimtipp ist das Konzert am Mittwoch, 19. Juni: Der junge Cembalist Stanislav Gres stellt im bezaubernden Ambiente von Schloss Hohenlimburg in Hagen Werke von Komponisten vor, die aus England stammen oder auf der Insel tätig waren. Eine der legendären Pianistinnen von Weltrang kehrt zum Klavier-Festival Ruhr zurück: Martha Argerich spielt am Dienstag, 16.Juli gemeinsam mit dem Cellisten Misha Maisky in die Philharmonie Essen. Am Donnerstag, 18. Juli gibt sich der Tausendsassa Chilly Gonzales die Ehre, in der Historischen Stadthalle Wuppertal aufzutreten.

Schnell ausverkauft waren die Konzerte mit Mona Asuka am Mittwoch, 8. Mai in Bottrop und mit Tiffany Poon am Sonntag, 12. Mai in Essen-Werden. Bis auf den letzten Platz besetzt sind auch die Konzerte mit Martin James Bartlett am Mittwoch, 29. Mai in Holzwickede sowie der Duo-Abend mit Khatia und Gvantsa Buniatishvili und den Bochumer Symphonikern am Mittwoch, 26. Juni in Bochum. Auch das Konzert von Igor Levit am Donnerstag, 11. Juli im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum ist ausverkauft. Für alle ausverkauften Konzerte gibt es eine Warteliste. Wer sich telefonisch oder über die Webseite www.klavierfestival.de einträgt, hat die Chance, noch kurzfristig freigegebene Karten zu erhalten.

 

Eintrittskarten sind erhältlich bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Tickethotline (0221) 280 220 oder direkt und platzgenau im Internet unter www.klavierfestival.de    


KulturInvest!-Kongress 2019 in Essen

Bildnachweis: Thomas Willemsen / Stiftung Zollverein
Bildnachweis: Thomas Willemsen / Stiftung Zollverein

Die Stiftung Zollverein holt den KulturInvest!-Kongress 2019 nach Essen

 

Europas größter Kultur-Kongress findet erstmalig in der Kultur- und Business-Metropole Ruhr statt

 

 „Aufbruch nach Europa! Transform the Culture“ ist das Motto des 11. KulturInvest!-Kongresses vom 7. bis zum 8. November 2019 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.

Der Stiftung Zollverein ist es dank der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen gelungen, Europas größten Kulturkongress mit der Preisverleihung des Europäischen Kulturmarken-Awards nach Essen zu holen. 100 namhafte Impulsgeber aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien zeigen in zwölf Themenforen die neusten Trends im europäischen Kulturmarkt auf und entwickeln mit 750 erwarteten Teilnehmern aus ganz Europa Zukunftsvisionen für Kulturmarken. Die Bauhaus-Zeche Zollverein mit ihrem berühmten Doppelbock-Fördergerüst gilt als „schönste Zeche der Welt“, ist Leuchtturm und Wahrzeichen der Metropolregion Ruhr. Das Denkmal wird als einziges Welterbe in Deutschland nicht nur erhalten, sondern zu einem Zukunftsstandort für Kultur und Wirtschaft entwickelt und bietet den eindrucksvollen Rahmen für den Kongress, der sich 2019 dem Transformationsprozess der Industriegesellschaft zur kreativen Dienstleistungsgesellschaft widmet.

www.kulturmarken.de

 

Seit 2009 bringt der KulturInvest!-Kongress jährlich erfolgreich Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik aus ganz Europa zusammen und hat mit der Preisverleihung der Europäischen Kulturmarken-Awards, dem avanciertesten Kulturpreis in Europa, internationale Strahlkraft im europäischen Kulturmarkt generiert. Die innovative Denkfabrik präsentiert künstlerische Exzellenzprojekte, diskutiert innovative, insbesondere europäische Themen des Kulturmanagements,

-marketings, -investments und setzt durch den international beachteten, zweitägigen Austausch von Kultur, Wirtschaft, Medien und öffentlicher Hand wichtige Impulse für Kulturinstitutionen und Kulturinvestments in Europa.

 

Zwölf Themenforen mit Key-Notes, Fachvorträgen, Praxisbeispielen und Diskussionsrunden bilden die Säulen der bewährten Kongressarchitektur in sechs Eventlocations auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Dazu gehören zukunftsorientierte Themen wie Europa, Transformation, Migration, Digitalisierung, Kulturfinanzierung, Kultursponsoring, kulturelle Bildung, Industriekultur, Kreativwirtschaft, Kulturtourismus sowie Markeninszenierung und Markenpflege für Kulturprojekte. Exklusive Führungen für die Kongressteilnehmer über das Zollverein-Areal und durch das Ruhr Museum sowie die Preisverleihung der 14. Europäischen Kulturmarken-Awards in der „Night of Cultural Brands“ am 7. November bieten ein attraktives Rahmenprogramm.

 

Das weltweit bekannte UNESCO-Welterbe Zollverein als Ikone des Steinkohlen-Zeitalters, touristische Attraktion und junges, wachsendes Kraftwerk der Kreativindustrie ist der geeignete Veranstaltungsort für den 11. KulturInvest!-Kongress. Mit dem Abschied von der Kohle und der Schließung der letzten Zeche Prosper Haniel im Jahr 2018 endete das Zeitalter der Kohle und ein bedeutender Abschnitt europäischer Geschichte. Das UNESCO-Welterbe Zollverein stellt sich dem bereits seit Jahrzehnten andauernden Transformationsprozess und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Bildungscampus und wachsenden Kultur- und Wirtschaftsstandort entwickelt. Die Ansiedlung von Künstlern, Museen und Unternehmen der Kreativwirtschaft sowie der Neubau der Folkwang-Universität der Künste mit dem Fachbereich Gestaltung sind Bestandteile des Masterplans Zollverein und des damit verbundenen Prinzips „Erhalt durch Umnutzung“. Mit rund 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr zählt Zollverein zu den bestbesuchten kulturtouristischen Zielen in NRW.

 

Der KulturInvest!-Kongress 2019 wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Darüber hinaus fördern 50 weitere Partner das einmalige Kongressformat. Dazu gehören E.ON, SAP, RSM, Bayer, innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH, Mihai, Meyer Architekten, Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing e.V., Deutsche Welle, ARTE Magazin, Securitas SE, Ruhrtourismus GmbH, ecce und EVENTIM. Präsentiert wird der Kongress von der Stiftung Zollverein, kuratiert von der Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring, die auch Initiator und Veranstalter ist.

 

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten: https://kulturmarken.de/veranstaltungen/kulturinvest-kongress


Neue RuhrKultur.Card: Eine Karte für die ganze Kulturregion

Das Team der neuen "ruhr.kultur 2019" stellte die neue Karte im Aalto Theater gemeinsam vor.
Das Team der neuen "ruhr.kultur 2019" stellte die neue Karte im Aalto Theater gemeinsam vor.

20 Museen, elf Theater und drei bedeutende Kulturfestivals in 16 Städten - alles auf eine Karte gesetzt. Die neue RuhrKultur.Card beschert den Inhabern ein breites Kulturangebot bei freiem bzw. ermäßigtem Eintritt. Die RuhrKunstMuseen, die RuhrBühnen sowie die Ruhrtriennale, die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und die Ruhrfestspiele Recklinghausen sind Partner der neuen Kulturkarte nach dem Vorbild der RuhrTopCard. Am 29. November wurde die Karte in Essen vorgestellt.

 

Die neue Jahreskarte der Ruhr Tourismus GmbH bietet vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 einmalig freien Eintritt in alle 20 RuhrKunstMuseen und jeweils ein Vorstellungsticket zum halben Preis bei den elf RuhrBühnen. Darüber hinaus bietet die Card 50 Prozent Rabatt auf je ein Vorstellungsticket für die Festivals Ruhrtriennale, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen und Ruhrfestspiele Recklinghausen. Exklusiv erhält jeder Kartenkäufer gratis den RuhrKultur.Guide, der entlang der Kulturangebote durch die Region führt. 

Die RuhrKultur.Card ist ab dem 4. Dezember 2018 für 45 Euro über das Service-Center der Ruhr Tourismus GmbH unter der Hotline 01806/181650 (0,20 Euro aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,60 Euro/Anruf) oder online unter www.ruhrkulturcard.de erhältlich


30 Jahre Starlight Express

Zu seinem 30. Geburtstag in Bochum wird Andrew Lloyd Webbers Musical-Klassiker "Starlight Express" umfassend künstlerisch überarbeitet. Größte Neuerung: Die alte Dampflock "Papa" wird durch eine "Mama" ersetzt. Die überarbeitete Version beinhaltet außerdem aktualisierte Bühnenelemente und Technik sowie neue Kostüme und Perücken.

Am 12. Juni 1988 fuhr der "Starlight Express" erstmals durch das eigens für die Musicalproduktion gebaute Theater in Bochum. Mehr als 16 Millionen Zuschauern sind seit der Premiere zugestiegen.

Infos: www.starlight-express.de


Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers „Kunstspur im  Stadtgebiet von Essen“

dieser Künstler hat schon den aktuellen Flyer in den Händen...
dieser Künstler hat schon den aktuellen Flyer in den Händen...

Bereits zum 17. Mal in Folge öffnen in diesem Herbst Künstler und Künstlerinnen ihre Ateliers, um sich dem breiten Publikum vorzustellen. Wie ein roter Faden zieht sich die Route der beteiligten Ateliers durch alle Stadtteile. Von Jahr zu Jahr begeben sich immer mehr Besucher auf die Spur der geöffneten Ateliers. So gewinnen sie spannende Einblicke in kreative Entstehungsprozesse und können sich einen wunderbaren Überblick über das breite Spektrum der Essener Künstlerszene verschaffen.

Genau so unterschiedlich wie die Arbeiten der einzelnen Kreativen sind auch die Entstehungsorte. Die "Kunstspur", die vom Kulturbüro der Stadt Essen organisiert wird, führt Besucher in städtische Atelierhäuser, Kulturwerkstätten und auch in Privathäuser, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.

 

Die Ateliers öffnen an folgenden Terminen:

19./20. September 2015 und 26./27. September 2015

jeweils von 15 - 19 Uhr

 

Das Kulturbüro gibt in jedem Jahr ein praktisches und kostenloses Faltblatt (download unten) heraus, damit die Besucher der "Kunstspur" bei dem riesigen Angebot nicht die Übersicht verlieren. In dem Flyer sind alle beteiligten Künstler, die Adressen und Öffnungszeiten der Ateliers sowie die besten Verkehrsverbindungen ab Essen Hauptbahnhof aufgeführt.

Wegen der überwältigend großen Zahl der Ateliers wurde die "Kunstspur" ab dem Jahr  2003 von nur einem Wochenende auf das vorletzte und letzte Wochenende im September ausgedehnt. An dem vorletzten Wochenende öffnen die Ateliers im Essener Süden und an dem letzten Wochenende öffnen die Ateliers im Essener Norden.

Seither haben Besucher mehr Zeit, sich die Entstehung von Kunstwerken anzuschauen und müssen nicht von Atelier zu Atelier hetzen. Auch die Künstler selbst hatten sich eine Verlängerung des Wochenendes gewünscht, um ihre Kollegen und deren Arbeitsumgebung besser kennen zu lernen.