KulturInvest!-Kongress 2019 in Essen

Bildnachweis: Thomas Willemsen / Stiftung Zollverein
Bildnachweis: Thomas Willemsen / Stiftung Zollverein

Die Stiftung Zollverein holt den KulturInvest!-Kongress 2019 nach Essen

 

Europas größter Kultur-Kongress findet erstmalig in der Kultur- und Business-Metropole Ruhr statt

 

 „Aufbruch nach Europa! Transform the Culture“ ist das Motto des 11. KulturInvest!-Kongresses vom 7. bis zum 8. November 2019 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Der Stiftung Zollverein ist es dank der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen gelungen, Europas größten Kulturkongress mit der Preisverleihung des Europäischen Kulturmarken-Awards nach Essen zu holen. 100 namhafte Impulsgeber aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien zeigen in zwölf Themenforen die neusten Trends im europäischen Kulturmarkt auf und entwickeln mit 750 erwarteten Teilnehmern aus ganz Europa Zukunftsvisionen für Kulturmarken. Die Bauhaus-Zeche Zollverein mit ihrem berühmten Doppelbock-Fördergerüst gilt als „schönste Zeche der Welt“, ist Leuchtturm und Wahrzeichen der Metropolregion Ruhr. Das Denkmal wird als einziges Welterbe in Deutschland nicht nur erhalten, sondern zu einem Zukunftsstandort für Kultur und Wirtschaft entwickelt und bietet den eindrucksvollen Rahmen für den Kongress, der sich 2019 dem Transformationsprozess der Industriegesellschaft zur kreativen Dienstleistungsgesellschaft widmet.

www.kulturmarken.de

 

Seit 2009 bringt der KulturInvest!-Kongress jährlich erfolgreich Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik aus ganz Europa zusammen und hat mit der Preisverleihung der Europäischen Kulturmarken-Awards, dem avanciertesten Kulturpreis in Europa, internationale Strahlkraft im europäischen Kulturmarkt generiert. Die innovative Denkfabrik präsentiert künstlerische Exzellenzprojekte, diskutiert innovative, insbesondere europäische Themen des Kulturmanagements,

-marketings, -investments und setzt durch den international beachteten, zweitägigen Austausch von Kultur, Wirtschaft, Medien und öffentlicher Hand wichtige Impulse für Kulturinstitutionen und Kulturinvestments in Europa.

 

Zwölf Themenforen mit Key-Notes, Fachvorträgen, Praxisbeispielen und Diskussionsrunden bilden die Säulen der bewährten Kongressarchitektur in sechs Eventlocations auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Dazu gehören zukunftsorientierte Themen wie Europa, Transformation, Migration, Digitalisierung, Kulturfinanzierung, Kultursponsoring, kulturelle Bildung, Industriekultur, Kreativwirtschaft, Kulturtourismus sowie Markeninszenierung und Markenpflege für Kulturprojekte. Exklusive Führungen für die Kongressteilnehmer über das Zollverein-Areal und durch das Ruhr Museum sowie die Preisverleihung der 14. Europäischen Kulturmarken-Awards in der „Night of Cultural Brands“ am 7. November bieten ein attraktives Rahmenprogramm.

 

Das weltweit bekannte UNESCO-Welterbe Zollverein als Ikone des Steinkohlen-Zeitalters, touristische Attraktion und junges, wachsendes Kraftwerk der Kreativindustrie ist der geeignete Veranstaltungsort für den 11. KulturInvest!-Kongress. Mit dem Abschied von der Kohle und der Schließung der letzten Zeche Prosper Haniel im Jahr 2018 endete das Zeitalter der Kohle und ein bedeutender Abschnitt europäischer Geschichte. Das UNESCO-Welterbe Zollverein stellt sich dem bereits seit Jahrzehnten andauernden Transformationsprozess und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Bildungscampus und wachsenden Kultur- und Wirtschaftsstandort entwickelt. Die Ansiedlung von Künstlern, Museen und Unternehmen der Kreativwirtschaft sowie der Neubau der Folkwang-Universität der Künste mit dem Fachbereich Gestaltung sind Bestandteile des Masterplans Zollverein und des damit verbundenen Prinzips „Erhalt durch Umnutzung“. Mit rund 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr zählt Zollverein zu den bestbesuchten kulturtouristischen Zielen in NRW.

 

Der KulturInvest!-Kongress 2019 wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Darüber hinaus fördern 50 weitere Partner das einmalige Kongressformat. Dazu gehören E.ON, SAP, RSM, Bayer, innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH, Mihai, Meyer Architekten, Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing e.V., Deutsche Welle, ARTE Magazin, Securitas SE, Ruhrtourismus GmbH, ecce und EVENTIM. Präsentiert wird der Kongress von der Stiftung Zollverein, kuratiert von der Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring, die auch Initiator und Veranstalter ist.

 

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten mit Frühbucherrabatt bis zum 31. März 2019: https://kulturmarken.de/veranstaltungen/kulturinvest-kongress


Neue RuhrKultur.Card: Eine Karte für die ganze Kulturregion

Das Team der neuen "ruhr.kultur 2019" stellte die neue Karte im Aalto Theater gemeinsam vor.
Das Team der neuen "ruhr.kultur 2019" stellte die neue Karte im Aalto Theater gemeinsam vor.

20 Museen, elf Theater und drei bedeutende Kulturfestivals in 16 Städten - alles auf eine Karte gesetzt. Die neue RuhrKultur.Card beschert den Inhabern ein breites Kulturangebot bei freiem bzw. ermäßigtem Eintritt. Die RuhrKunstMuseen, die RuhrBühnen sowie die Ruhrtriennale, die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und die Ruhrfestspiele Recklinghausen sind Partner der neuen Kulturkarte nach dem Vorbild der RuhrTopCard. Am 29. November wurde die Karte in Essen vorgestellt.

 

Die neue Jahreskarte der Ruhr Tourismus GmbH bietet vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 einmalig freien Eintritt in alle 20 RuhrKunstMuseen und jeweils ein Vorstellungsticket zum halben Preis bei den elf RuhrBühnen. Darüber hinaus bietet die Card 50 Prozent Rabatt auf je ein Vorstellungsticket für die Festivals Ruhrtriennale, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen und Ruhrfestspiele Recklinghausen. Exklusiv erhält jeder Kartenkäufer gratis den RuhrKultur.Guide, der entlang der Kulturangebote durch die Region führt. 

Die RuhrKultur.Card ist ab dem 4. Dezember 2018 für 45 Euro über das Service-Center der Ruhr Tourismus GmbH unter der Hotline 01806/181650 (0,20 Euro aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,60 Euro/Anruf) oder online unter www.ruhrkulturcard.de erhältlich


30 Jahre Starlight Express

Zu seinem 30. Geburtstag in Bochum wird Andrew Lloyd Webbers Musical-Klassiker "Starlight Express" umfassend künstlerisch überarbeitet. Größte Neuerung: Die alte Dampflock "Papa" wird durch eine "Mama" ersetzt. Die überarbeitete Version beinhaltet außerdem aktualisierte Bühnenelemente und Technik sowie neue Kostüme und Perücken.

Am 12. Juni 1988 fuhr der "Starlight Express" erstmals durch das eigens für die Musicalproduktion gebaute Theater in Bochum. Mehr als 16 Millionen Zuschauern sind seit der Premiere zugestiegen.

Infos: www.starlight-express.de


Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers „Kunstspur im  Stadtgebiet von Essen“

dieser Künstler hat schon den aktuellen Flyer in den Händen...
dieser Künstler hat schon den aktuellen Flyer in den Händen...

Bereits zum 17. Mal in Folge öffnen in diesem Herbst Künstler und Künstlerinnen ihre Ateliers, um sich dem breiten Publikum vorzustellen. Wie ein roter Faden zieht sich die Route der beteiligten Ateliers durch alle Stadtteile. Von Jahr zu Jahr begeben sich immer mehr Besucher auf die Spur der geöffneten Ateliers. So gewinnen sie spannende Einblicke in kreative Entstehungsprozesse und können sich einen wunderbaren Überblick über das breite Spektrum der Essener Künstlerszene verschaffen.

Genau so unterschiedlich wie die Arbeiten der einzelnen Kreativen sind auch die Entstehungsorte. Die "Kunstspur", die vom Kulturbüro der Stadt Essen organisiert wird, führt Besucher in städtische Atelierhäuser, Kulturwerkstätten und auch in Privathäuser, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.

 

Die Ateliers öffnen an folgenden Terminen:

19./20. September 2015 und 26./27. September 2015

jeweils von 15 - 19 Uhr

 

Das Kulturbüro gibt in jedem Jahr ein praktisches und kostenloses Faltblatt (download unten) heraus, damit die Besucher der "Kunstspur" bei dem riesigen Angebot nicht die Übersicht verlieren. In dem Flyer sind alle beteiligten Künstler, die Adressen und Öffnungszeiten der Ateliers sowie die besten Verkehrsverbindungen ab Essen Hauptbahnhof aufgeführt.

Wegen der überwältigend großen Zahl der Ateliers wurde die "Kunstspur" ab dem Jahr  2003 von nur einem Wochenende auf das vorletzte und letzte Wochenende im September ausgedehnt. An dem vorletzten Wochenende öffnen die Ateliers im Essener Süden und an dem letzten Wochenende öffnen die Ateliers im Essener Norden.

Seither haben Besucher mehr Zeit, sich die Entstehung von Kunstwerken anzuschauen und müssen nicht von Atelier zu Atelier hetzen. Auch die Künstler selbst hatten sich eine Verlängerung des Wochenendes gewünscht, um ihre Kollegen und deren Arbeitsumgebung besser kennen zu lernen.