IHK-Jahresempfang 2019 im Stadion Essen

 B. U.: v. l. n. r. Philipp Erbers, Geschäftsführer Ruhr City GmbH, Schwimmer Christian Keller,  OB Thomas Kufen, IHK-Präsidentin Jutta Kruft-Lohrengel, IHK-Ehrenpräsident Dirk Grünewald, OB Daniel Schranz, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel, OB U
B. U.: v. l. n. r. Philipp Erbers, Geschäftsführer Ruhr City GmbH, Schwimmer Christian Keller, OB Thomas Kufen, IHK-Präsidentin Jutta Kruft-Lohrengel, IHK-Ehrenpräsident Dirk Grünewald, OB Daniel Schranz, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel, OB U

 

Der diesjährige Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) fand im Stadion Essen statt.

 

Vor 400 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien griff IHK-Präsidentin Jutta Kruft-Lohrengel aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Region auf. Oberbürgermeister Thomas Kufen überbrachte ein Grußwort. Darüber hinaus gab es erstmals einen Impulsvortrag zu einem aktuellen Thema durch einen Gastredner: Philip Erbers, Geschäftsführer der Rhein Ruhr City GmbH, referierte zur Bewerbung durch die Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2032. Es folgte eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Schwimmer Christian Keller, der selbst an vier Olympischen Spielen teilgenommen hat und 1996 eine Bronzemedaille gewann. Teilnehmer der Dialogrunde waren darüber hinaus Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, und Stefan Settelmeyer, Olympiabeauftragter der Stadt Essen.

Einen besonderen Schwerpunkt legte die Präsidentin auf das Thema Ehrenamt in der Wirtschaft: Aktuell sind rund 1.900 Unternehmerinnen und Unternehmer für die IHK zu Essen im Einsatz – nicht nur in den Prüfungsausschüssen, sondern auch in weiteren Gremien, wie z. B. der Vollversammlung und den Fachausschüssen.

„Ich finde es bedauerlich, dass ehrenamtliches Engagement für die Wirtschaft oft nicht die Wertschätzung erhält, die es verdient“, stellt Kruft-Lohrengel fest und wünscht sich einen differenzierteren Blick: „Ehrenamt bedeutet nicht nur soziales Engagement. Es gibt viele Facetten, um die Zukunft mitzugestalten“.

In ihrer Begrüßung ging Präsidentin auch auf das neue IHK-Handlungsprogramm „MEO 2030+ Aufbruch in die Zukunft – Wir bleiben dran!“ ein. In 12 Themenfeldern beschreibt das Papier jeweils die aktuelle Lage und zeigt, mit welchen konkreten Ansätzen den drängenden Herausforderungen begegnet werden sollte – und was die IHK dazu beiträgt.

Ein wichtiges Thema ist die Ausbildung: „Leider mussten wir im Bereich Ausbildung einen deutlichen Rückgang von 5,3 Prozent verzeichnen“ so Kruft-Lohrengel. Rund 3.400 neue Ausbildungsverträge wurden zum Stichtag am 30. September registriert. „Ein Grund ist der deutliche Rückgang im Einzelhandel. Unsere Region hat einen klaren Einzelhandelsschwerpunkt und ist von strukturellen Problemen der Branche, z. B. durch die Konkurrenz zum Online-Handel, besonders stark betroffen“.

Auch halte sich hartnäckig der Trend, dass viele Schulabsolventen ein Hochschulstudium vorziehen. „Junge Leute sehen in einem akademischen Abschluss höhere Erfolgschancen. Dagegen bleiben Ausbildungsplätze unbesetzt, weil qualifizierte Bewerbungen fehlen. Dass der akademische Werdegang aber nicht für alle der richtige Weg ist, zeigt die unverändert große Zahl an Studienabbrechern“, so Kruft-Lohrengel.

Die MEO-Region sei vom zunehmenden Mangel an Industrie- und Gewerbeflächen in besonderer Weise betroffen. So stehe in den kommenden 15 Jahren von den benötigten zusätzlichen Flächen in einer Größenordnung von rund 600 ha weniger als ein Drittel zur Verfügung. „Flächenengpässe müssen schnellstmöglich behoben und zusätzliche Flächenpotenziale in der gesamten MEO-Region ausgelotet werden“, fordert die Präsidentin. Dabei seien auch solche Flächen in den Blick zu nehmen, die trotz Restriktionen für eine Entwicklung von Gewerbe und Industrie zwar potenziell geeignet seien, jedoch einen sensiblen Umgang mit Fragen zur Kompensation in Natur und Landschaft erfordern. „Nur mit der Reaktivierung von Brachflächen allein ist der Bedarf der Unternehmen nicht zu decken,“ fasst Kruft-Lohrengel zusammen.

Auch nahm die IHK-Präsidentin Stellung zum breit angelegten Beteiligungsprozess zum Lückenschluss der A52. „Wir haben dieses Angebot deutlich begrüßt. NRW steht vor der Mammutaufgabe, die Projekte des Vordringlichen Bedarfs aus dem Bundesverkehrswegeplan (BVWP) abzuarbeiten. Schon allein deshalb schätzen wir das Engagement von Verkehrsminister Wüst, die A52 wieder auf die politische Agenda zu setzen“.

Denn: Essen mit seiner hohen Pendlerverflechtung stehe vor mehreren Herausforderungen. Die Autobahnen rund um die Stadt werden an den steigenden Bedarf angepasst. Nur die Projekte auf Essener Stadtgebiet wie der Lückenschluss der A52, der Ruhralleetunnel oder der Ausbau der A40 zwischen Frohnhausen und dem Dreieck Essen-Ost seien mit der Dringlichkeitsstufe „Weiterer Bedarf“ auf der Wartebank geparkt – trotz guter Nutzen-Kosten-Bewertung. „Wenn Abwarten und Aussitzen die politische Marschrichtung lautet, darf sich niemand beschweren, wenn in Essen die Staus zunehmen. Dann steigt auch die Chance, den Titel ‚Stadt des Stillstands‘ zu erringen“, fasst Jutta Kruft-Lohrengel zusammen.

Darüber hinaus griff Kruft-Lohrengel zwei aktuelle Meldungen zum Ruhrgebiet auf: Der Regionalverband Ruhr hat seinen Zeitplan zum Regionalplan Ruhr geändert. Nach mehreren Jahrzehnten sollten im Ruhrgebiet Flächen für Wohnen, Wirtschaft und Freiraum wieder eigenverantwortlich aus einem Guss geplant werden. „Es war ein Symbol für das Zusammenwachsen einer Region und die Erwartungen waren dementsprechend hoch“. Nun steht fest: Die Fertigstellung des Plans wird um mehrere Jahre nach hinten geschoben. „Eine enttäuschende Nachricht“, so die Präsidentin. „Es wird Verzögerungen bei der Neuausweisung dringend benötigter Gewerbeflächen geben und den Flächenmangel in der Region weiter verschärfen. In der Folge wird die Wirtschaftsentwicklung an der Ruhr ausgebremst“.

Daneben hat die Landesregierung eine Liste mit 75 Projektideen zur Ruhrkonferenz veröffentlicht, die nun weiterverfolgt werden sollen. Mit viel Engagement wurden seit Sommer 2018 unter Beteiligung von Vollversammlungsmitgliedern Ideen und Projekte aus dem Ruhrgebiet für das Ruhrgebiet entwickelt. Die IHKs im Ruhrgebiet haben mit der Handwerksorganisation eine Agenda mit 40 Vorschlägen erarbeitet.

Mit Blick auf die nun veröffentlichte Liste, über die das Kabinett noch entscheiden soll, stellt sich nun Ernüchterung ein: „Neben einzelnen begrüßungswerten Anregungen im Verkehrs- und Innovationsbereich fehlen aus Sicht der Wirtschaft wichtige Vorschläge für die Zukunft der Region. Kraftvolle Impulse und eine Gesamtstrategie fehlen“. So spiele das Thema „Flächenentwicklung“ kaum eine Rolle.

Kruft-Lohrengel fasst zusammen: „An beide Vorhaben waren im Ruhrgebiet große Erwartungen geknüpft. Beide Entwicklungen hinterlassen einen faden Beigeschmack der Enttäuschung“.


Sommerempfang: "Die FAKT.AG blickt nach Europa"

Der Sommerempfang des Essener Unternehmens steht diesmal im Zeichen der europäischen Zusammenarbeit. Im SHAMROCKPARK Herne – im Herzen Europas – beging die FAKT.AG ihr traditionelles Sommerfest mit über 300 Gästen.

 

Die europäische Idee wird vor allem durch grenzübergreifende Projekte befördert. Das Landmarkenprojekt im Länderdreieck Österreich-Ungarn-Slowakei, welches die FAKT.AG mit ihren Partnern in den ungarischen Städten Hegyeshalom und Bezenye realisiert, kann als Musterbeispiel für eine europäische Zusammenarbeit gelten, das die Zukunftsperspektiven für Wirtschaft und Umwelt, aber auch für berufliche Bildung und Forschung sieht.

 

Foto von Michael Böhm: Zu sehen sind (von links): Prof. Dr. Jürgen Gramke (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender FAKT.AG), Dr. Kirsten Schulte-Kemper (Mitglied des Vorstandes FAKT Immobilien AG), Prof. em. Hubert Schulte-Kemper (CEO FAKT.AG), Christian Kern (Bundeskanzler a. D. der Republik Österreich), Dr. Frank Dudda (Oberbürgermeister Stadt Herne), Bernd Tönjes (Vorstandsvorsitzender RAG Stiftung), Norbert Boddenberg (CFO FAKT.AG), Dr. Helmut Linssen (Staatsminister a. D.), Rolf Buch (CEO Vonovia), Andreas Schulte-Kemper (Vorstandssprecher FAKT Financial Services AG).

 

 

Der Festredner des Jahresempfangs, der österreichische Bundeskanzler a. D. Christian Kern, betonte in seiner Rede die Wichtigkeit der europäischen Integration und beleuchtete die Situation der Europäischen Union nach den Wahlen. Christian Kern ist in einem Vorgespräch mit den Führungskräften der FAKT.AG und führenden Repräsentanten deutscher Unternehmen (u. a. Vorstandsvorsitzend der Vonovia, E.ON und RAG-Stiftung und Aufsichtsratsvorsitzendem der SIGNAL IDUNA) zusammengetroffen.

 

Der Vorstandvorsitzende der FAKT.AG, Prof. em. Hubert Schulte-Kemper, führte am Beispiel des Ungarnprojektes aus, dass nur über umfassende Konzepte, die einen Mehrwert für die regionale und lokale Bevölkerung haben und ökologisch nachhaltig geplant werden, kann auch den starken Tendenzen zur Renationalisierung und zum Isolationismus begegnet werden. Die FAKT.AG will mit ihrem Landmarkenprojekt ein Beispiel für die europäische Idee sein. Dazu gibt es einen Kreis internationaler Kooperationspartner. Wohnungsbau- und Bildungskonzepte, die vor allem den Standorten Hegyeshalom und Bezenye gelten, sollten diese Standorte insgesamt attraktiv machen, denn wie viele andere Länder Osteuropas hat auch Ungarn mit dem Verlust großer Teile der jungen Bevölkerung zu kämpfen.

 

Der Veranstaltungsort des Jahresempfanges ist für diesen Themenkomplex geradezu symbolisch: Herne liegt nicht nur zentral im europäischen Kontinent auf einer Nord-Süd-, wie auf einer West-Ost-Achse und der SHAMROCKPARK ist zugleich auch Symbol des Strukturwandels und der Zukunftsfähigkeit – beispielhaft u.a. mit einem innovativen Energiekonzept, welches bereits jetzt weit über die Stadtgrenzen Hernes hinaus Aufmerksamkeit und Bewunderung erfährt. Die Umnutzung einer ehemaligen großen Konzernzentrale zum hochmodernen, sich stetig verändernden Multi-Tenant-Ensemble. Dazu tritt die Integration von 4.0-, World Trade- und Datenhotelkomplexen in die Parklandschaft des SHAMROCKPARKS. Informationen unter: www.fakt-ag.com


Städtepartnerbüros im Shamrockpark eröffnet - Direkte Verbindungslinie zu den Partnerstädten geschaffen

Foto: FAKT AG
Foto: FAKT AG

 

Die Entwicklung des Shamrockparks in Herne schreitet weiter zügig voran. Nachdem im vergangenen Monat Hernes erstes Business Center eröffnet wurde, haben nun die Partnerstädte eine zentrale Vertretung in der Stadt.

 

Bild: v.l. Valery Sidorov (Stellv. Generalkonsul der Russischen Föderation aus Bonn), Şener Cebeci (Generalkonsul der Republik Türkei aus Essen), Xiaoli Liu (Leiterin Repräsentanz der Provinz Sichuan in Düsseldorf), Prof. em. Hubert Schulte-Kemper (CEO FAKT.AG), Dr. Frank Dudda (Oberbürgermeister Stadt Herne).

 

Für Vertreter aus Hernes Partnerstädten Hénin-Beaumont (Frankreich), Wakefield (Großbritannien), Ometepe (Nicaragua), Belgorod (Russland), Eisleben (Sachsen-Anhalt), Konin (Polen), Besiktas (Istanbul / Türkei) und seit dem 22. Mai 2019 auch Luzhou (China), stehen im Business Center in Haus 2 Büros zur Verfügung. Hierdurch wird die internationale Ausrichtung des Shamrockparks einmal mehr unterstrichen. Wie der Vorstandsvorsitzende der FAKT AG, Prof. em. Hubert Schulte-Kemper, betont: „Die Wirtschaft allgemein und das Ruhrgebiet im speziellen werden immer internationaler. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen und die Vernetzung europäischer und internationaler Interessen zu verbessern, ist es geradezu zwangsläufig, dass Unternehmen einen zentralen Anlaufpunkt haben, wenn sie in den entsprechenden Regionen aktiv werden wollen. Ein Europa der kurzen Wege wird so mit Leben gefüllt.“

 

Die Städtepartnerbüros werden primär eine Anlaufstelle für Investoren und Unternehmen sein, die aus den jeweiligen Regionen im Ruhrgebiet und darüber hinaus aktiv werden wollen. Über diese Plattform soll der Markteintritt in Deutschland für ausländische Unternehmen erleichtert werden.

 

Genauso sollen die Büros aber auch eine Anlaufstelle für Unternehmen aus der Region werden, die sich für ein Engagement in den Partnerregionen interessieren.

 

Durch die sich weiter verdichtende Vermietung im Shamrockpark wird somit eine einmalige Option geboten, auf kurzen Wegen international zu agieren. Die Eröffnung der Städtepartnerbüros ist ein weiterer Schritt dahin, den Shamrockpark zu einem Landmarkenprojekt in Sachen Strukturwandel und Innovationskraft in einer globalisierten Welt zu gestalten. 

Informationen unter: www.shamrockpark.de

 

Die FAKT-Unternehmensgruppe hat ihren Schwerpunkt in der Projektentwicklung − Kernsektoren sind die Bereiche Immobilien, ausgewählte kommunale Infrastruktur- und Kapitalmarktthemen sowie Projekte zur umweltfreundlichen Energieerzeugung und effizienten Nutzung knapper Ressourcen. In Deutschland und im internationalen Markt agiert die FAKT-Gruppe mit einem professionellen Netzwerk aus etablierten Kooperationspartnern. Unter ihrem Dach bündelt die Unternehmensgruppe derzeit 20 Tochter- und Projektgesellschaften    


Richard David Precht zu Gast beim Essener Unternehmensverband

Philosoph analysierte die aktuellen Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Foto: EUV/Lukas
Philosoph analysierte die aktuellen Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Foto: EUV/Lukas

 

Traditionell lud der Essener Unternehmensverband (EUV) seine Mitglieder sowie weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und Ge-sellschaft jährlich zum Spargelessen ein.

 

Als Festredner erwartete der Verband am 6. Juni Richard David Precht in der Essener Philharmonie. Der Philosoph und Publizist eröffnete mit seiner Dinner-Speech unter dem Titel „Moral in der Krise − wohin driftet unsere Gesellschaft?“ philosophisch fundiert und scharfsinnig formuliert seine Blickwinkel auf die wichtigsten Themen, die unsere Wirtschaft, Politik und Gesellschaft derzeit bewegen.

Im Vorfeld des Spargelessens informierte der EUV seine Mitglieder in seiner Mitgliederversammlung über Jahresbilanzen, Verbandsentwicklungen und wichtige Vorhaben. Der Verband erwartete an diesem Abend rund 250 Gäste. 


empfang der essener Wirtschaftsförderung 2019     im museum folkwang

Geballte Wirtschaftskraft im Museum Folkwang: Rund 300 Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung folgten der Einladung von Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andre Boschem, Geschäftsführer der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, zum Wirtschaftsempfang 2019 am 20. Mai.

 

Als Kooperationspartner engagierte sich das Museum Folkwang, dessen Direktor Peter Gorschlüter einen Impuls-Vortrag mit dem Titel „Unternehmen Museum“ hielt.

 

Ob kleines Unternehmen oder Mittelständler, ob Start-up oder Global Player – die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH bereitete den Essener Unternehmen gestern Abend einen großen Empfang und würdigte sie für ihr unternehmerisches Engagement.

 

 

 

 

 

 

 

„Essen ist ein Top-Wirtschaftsstandort mit zahlreichen Konzernen, einem leistungsfähigen und international ausgerichteten Mittelstand, sechs Hochschulen und rund 25 Forschungseinrichtungen, internationalen Leitmessen und starken Tech-Branchen. Der heutige Wirtschaftsempfang der Essener Wirtschaftsförderung zeigt das eindrucksvoll. Der Ort für die Ausrichtung des Empfangs ist gut gewählt: Als Essener Oberbürgermeister bin ich stolz darauf, unsere Partner der Essener Wirtschaft heute im Museum Folkwang begrüßen zu dürfen – in einem der schönsten Museen der Welt, wie ich finde“, betont Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. 

 

Auch EWG-Geschäftsführer Andre Boschem hebt das wirtschaftliche Potenzial des Standortes hervor: „Essen hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem starken, breit aufgestellten und dynamischen Wirtschaftsstandort entwickelt. Aber wir wollen und können noch mehr. Essen ist aus meiner Sicht eine Stadt im Aufbruch. 

Die Essener Wirtschaftsförderung ist ein Wegbereiter, der diesen Prozess sehr intensiv unterstützt und mit zahlreichen Partnern maßgeblich voranbringt. Unser aller Ziel muss dabei sein, Essen als Wirtschaftsstandort noch stärker zu positionieren, um als innovativ und lebenswert wahrgenommen zu werden. Dabei können wir uns sicher auch von der Kunst inspirieren lassen und lernen, neue und kreative Wege zu beschreiten.“

 

 

 

Neue, kreative Wege, wie sie auch das Museum Folkwang zukünftig gehen wird, wie Peter Gorschlüter, Direktor des Museum Folkwang, in seinem Impuls-Vortrag bemerkt: „Heute sind wir mehr als ein Ort des Sammelns, Präsentierens und Bewahrens. Wir sind ein Ort des Austausches, der kulturellen Bildung, der Gemeinschaft, der ebenso künstlerische wie soziale Verantwortung trägt und wir sind nicht zuletzt ein Unternehmen, das es gilt, innovativ und attraktiv für das Publikum zu gestalten.“  

 

 


Fotos: EWG
Fotos: EWG

Im Anschluss nutzten die geladenen Gäste die Gelegenheit, an exklusiven Kurz-Führungen durch das Museum Folkwang teilzunehmen. Hierbei erlebten die Gäste die Folkwang-Sammlung aus einem ganz anderen Blickwinkel: Denn das Museum Folkwang gestaltet im Jahr 2019 die Präsentation der Sammlung komplett neu. Dabei steht die Folkwang-Idee im Vordergrund: Kunstwerke verschiedener Entstehungszeiten und Gattungen treten miteinander in einen ganz aktuellen Dialog – so wie die Gäste an diesem Abend.


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