Stadtgespräch der CDU-Fraktion zum Thema „Smart Hospital“

Foto: Léontine Brunaux
Foto: Léontine Brunaux

Stadtgespräch der CDU-Fraktion zum Thema „Smart Hospital“: Von der Digitalisierung im Gesundheitswesen werden Patienten, Ärzte und Pflegepersonal profitieren

 

Zum Thema „Smart Hospital – Arzt und Patient im digitalen Krankenhaus“ hatte die CDU-Fraktion am 09. Juli in die Philharmonie eingeladen.

 

Unter der Moderation von Barbara Rörig und Dirk Kalweit, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, wurden spannende Fragen diskutiert: Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Patienten, Angehörige, auf Ärzte und Pflegepersonal? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit der Ausbau der Digitalisierung erfolgreich gelingen kann?

 

Auf dem Podium diskutierten Prof. Dr. Jochen A. Werner, Vorstand und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen, Dr. med. Shabnam Fahimi-Weber, niedergelassene Ärztin HNO-Praxis-Ruhr, Wolfgang Gröting, Leiter des inHaus-Zentrum des Fraunhofer Instituts Duisburg und Florian Leppert, Referent für Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank.  

 

Lebhafte Diskussionen auf Podium und mit dem Publikum zeigten, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen ein riesiges Entwicklungspotential hat. Dieses Potential haben viele Ärzte für sich jedoch noch nicht entdeckt. Viele Patienten stehen der Digitalisierung skeptisch gegenüber. Dabei werden Roboter und Künstliche Intelligenz effiziente Hilfsmittel für Ärzte und Krankenpfleger sein. Diagnose und Behandlungen werden durch die Digitalisierung in Praxis und Krankenhaus nachhaltig verbessert und professionalisiert. Krankheiten können viel eher erkannt werden, Diagnosen detaillierter gestellt werden. Durch früh ansetzende Präventivmaßnahmen können schlimme Krankheiten nachhaltig behandelt werden. Bei alldem ist die Digitalisierung aber nur Mittel zum Zweck. Sie ersetzt nicht das persönliche Gespräch zwischen Arzt und Patient. Nicht die Beratung und nicht die ärztliche Unterstützung in persönlichen Krisen. Digitalisierung ist daher keine Konkurrenz für Arzt und Pflegepersonal. Ob mit oder ohne Digitalisierung, für den Patienten bleibt das persönliche Gespräch und ein aufmerksamer, zugewandter Arzt unersetzlich.

 

In ihrem Schlussstatement betonte Barbara Rörig: „Essen ist einer der Gesundheitsstandorte in Deutschland. Allein in unserer Stadt arbeiten im Gesundheitssektor über 45.000 Menschen. Das Thema Digitalisierung, ob im Krankenhaus oder in der niedergelassenen Praxis ist ein Thema für Gesundheitssektor, Wirtschaft und Forschung. Mit dem Projekt ‚Essen. Gesund. Vernetzt.‘ sind wir auf einem guten Weg. Denn die Vernetzung aller Beteiligten ist hier besonders gefragt. Die CDU-Fraktion wird das Thema weiterhin verfolgen. Wir sind auf die kommenden Entwicklungen sehr gespannt.“

 

Auf dem Bild sind v.l.n.r. zu sehen: Florian Leppert (Referent für Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank), Dr. med. Shabnam Fahimi-Weber (niedergelassene Ärztin HNO-Praxis-Ruhr), Barbara Rörig (stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion Essen), Wolfgang Gröting, (Leiter des inHaus-Zentrum des Fraunhofer Instituts Duisburg), Dirk Kalweit (stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion Essen) und Prof. Dr. Jochen A. Werner (Vorstand und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen).


neue Botschafterin der "Prof. Dr. Eggers-Stiftung"

Evangelina Komninou, Kuratoriumsmitglied der Prof. Dr. Eggers-Stiftung begrüßt Heike Werner von Niessen als neue Botschafterin der Stiftung. (Fotonachweis: Christoph Bubbe)
Evangelina Komninou, Kuratoriumsmitglied der Prof. Dr. Eggers-Stiftung begrüßt Heike Werner von Niessen als neue Botschafterin der Stiftung. (Fotonachweis: Christoph Bubbe)

Sie ist das neue Gesicht der Prof. Dr. Eggers-Stiftung - die Essener Event-Managerin und Moderatorin, Heike Werner von Niessen:

Die neue Botschsfterin hat sich in den letzten Tagen und Wochen schon mit viel Herzblut und Engagement für die Belange der Stiftung eingesetzt. So war Heike Werner von Niessen unter anderem bei der Eröffnungsfeier (6. Juni 2019) des zweiten Wulf-Alexander Strauer-Hauses in Düsseldorf dabei und hat die Veranstaltung medial begleitet. In der Einrichtung leben Jugendliche der Prof. Dr. Eggers-Stiftung und werden dort umfassend betreut. Heike Werner von Niessen betreibt die Social-Media-Plattform ‚WernerTalk-TV‘ und erreicht über dieses Medium ein breites Publikum.

 

 

Ein großes Ziel wird es sein, die Arbeit der Stiftung der Öffentlichkeit näher zu bringen und die Gesellschaft für das Thema

psychische Erkrankungen zu sensibilisieren sowie weitere Unterstützer zu generieren. Heike Werner von Niessen hat zuletzt

ehrenamtlich für die Stiftung Universitätsmedizin unter anderem zwei große Benefiz-Galen mit dem Titel ‚Nessun Dorma‘ in

der Lichtburg Essen organisiert. Die Presse hat mehrfach über die Charity-Veranstaltungen berichtet und es konnten große

Spendensummen für das Musiktherapie-Projekt der Stiftung Universitätsmedizin überreicht werden.

Heike Werner von Niessen freut sich über ihre neue Aufgabe als Botschafterin der Prof. Dr. Eggers-Stiftung: „Für mich war

es ein ganz besonderer Moment Herrn Professor Eggers kennenlernen zu dürfen. Als dann die Frage aufkam, ob ich mich

als Botschafterin einsetzen würde, habe ich mich riesig gefreut. Ich empfinde dies als besondere Ehre, aber natürlich auch

als große Verpflichtung. Auch, wenn mein Mann und ich erst relativ kurz in Essen leben, haben wir schon viele interessante

Persönlichkeiten kennenlernen dürfen. So möchte ich natürlich dieses Netzwerk nutzen, um mich für die Stiftung im

Rahmen meiner Möglichkeiten einzusetzen. Im Fokus wird die Öffentlichkeitsarbeit stehen, um auf die Belange der Prof. Dr.

Eggers-Stiftung aufmerksam zu machen.“

 

WOFÜR STEHT DIE PROF. DR. EGGERS-STIFTUNG?

Der gleichnamige Kinderpsychiater und Facharzt für Kinderheilkunde, Prof. Dr. Christian Eggers, gründete vor 22 Jahren

seine eigene Stiftung, die psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen hilft. Seinem unermüdlichen Engagement ist

es zu verdanken, dass 1997 die therapeutisch-pädagogische Wohngruppe ‚Trialog‘ in Essen entstanden ist. Ein einmaliges

Wohnmodell mit einem engagierten Team aus Ärzten, Pädagogen und Betreuern. Sie sehen die Jugendlichen in ihrer

Individualität, stärken diese und schaffen neue Perspektiven. Schulabschlüsse können zum Beispiel in einem speziellen

Lehrgang an der Volkshochschule Essen erworben werden. Das Ziel der Stiftung ist, die Betreuten allmählich an ein eigenständiges

Leben heranzuführen. Geschafft haben dies viele ehemalige Bewohner. Der Erfolg und die hohen Anmeldezahlen

führten dazu, dass im Laufe der Jahre weitere Wohnmodelle in Essen und in Düsseldorf hinzugekommen sind.

Weitere Informationen zur Prof. Dr. Eggers-Stiftung www.eggersstiftung.de